Veranstaltungen

Arm aber sexy

Low Budget Berlin Filme

Film
05. September - 31. Oktober 2013 um 19 Uhr
Cinéma Excentris, Goethe-Institut Montréal
Deutsch mit französischen bzw. englischen Untertiteln
Es gelten die Eintrittspreise des Cinéma Excentris für den ersten Film der Serie - 2$ Rabatt für Freunde des Goethe-Instituts. Filme im Goethe-Institut Montréal 3$ - Eintritt frei für Freunde des Goethe-Instituts
+1 514 4990159
info@montreal.goethe.org
Oh boy / Jan Ole Gerster
Oh boy / Jan Ole Gerster
Oh boy / Jan Ole Gerster

Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit bezeichnete Berlin einst als arm, aber sexy. Ausgesprochen kreativ könnte man ebenso hinzufügen. Die Vielzahl der in Berlin beheimateten Künstler aus aller Welt macht die Stadt zu einem wichtigen Zentrum für Kreativität und künstlerische Zusammenarbeit. Neben einer blühenden Mainstream-Filmindustrie entstand eine Independent-Film-Szene mit vorrangig jungen und aufstrebenden Filmemachern. Diesen meist jungen Filmemachern steht zwar weniger Geld zur Verfügung, aber dafür genießen sie mehr Freiraum, um mit Enthusiasmus, Einfallsreichtum und Unterstützung aus dem Freundeskreis, Filme in Eigenregie zu verwirklichen. 

Diese low-budget Filmemacher verzichten auf große Budgets und meiden die langen Wartezeiten und die  diversen Zwänge, die öffentlich finanzierte Projekte oft mit sich bringen. Sie entscheiden sich hingegen zumeist für eigenfinanzierte Produktionen, um somit nicht zuletzt ihre Freiheit und die künstlerische Kontrolle über ihre Filme zu behalten. Während sie visuell manchmal Abstriche hinsichtlich Beleuchtung, Ton, Nachbereitung, Schauspiel, Kameraführung und Drehbuch machen müssen, gewinnen sie jedoch an Freiheit, Einfallsreichtum und Authentizität hinzu, und bleiben dabei mindestens genauso unterhaltsam und anspruchsvoll wie große, teure Produktionen. Freunde und Familie stellen die Crew und agieren nicht selten auch als Star dieser Filme. Drehbücher existieren praktisch nicht, dafür wird umso mehr improvisiert, was die Dialoge oftmals authentischer wirken lässt. Zuweilen ein wenig ungeschliffen, verstehen es diese Filme zu überraschen und zeigen vor allem eine junge Generation und die kreative Energie Berlins und seiner kreativen Szene. Dabei erlauben sie uns, eine andere Seite der Berliner Kreativität zu entdecken: den Underground. Ob direkt oder indirekt: Die Filme sind daher auch eine Ode an Berlin und seine Bewohner.

Obwohl nach deutschen Standards alle Produktionen unter 300.000 Euro (ca. $400.000) als Low-Budget Filme gelten, reichen die Budgets dieser Serie von genau 517,32 Euro ($703,76) für Dicke Mädchen  bis hin zu 300.000 Euro für Oh Boy. Der finanzielle Aufwand für den Großteil der Filme liegt zwischen 2.000 und 10.000 Euro.
    Rubrik:

    Kalender
    von Jan Ole Gerster
    Cinéma Excentris
    von Hannah Doose
    Goethe-Institut Montréal
    von Axel Ranisch
    Goethe-Institut Montréal
    von Lucian Busse
    Goethe-Institut Montréal
    von Alex Ross
    Goethe-Institut Montréal
    von Nico Sommer
    Goethe-Institut Montréal
    von Tom Lass
    Goethe-Institut Montréal
    von Patrick Banush
    Goethe-Institut Montréal

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