Memorandum declares support for German language and culture
Place: Edmonton, Alberta
Event: The Goethe-Institute, the Central Office for Schools Abroad and the Institute for Innovation in Second Language Education of Edmonton Public Schools signed a declaration for the promotion of the German language and culture in Alberta. The support of German language classes as well as further training for teachers and the organization of cultural events are part of the arrangement.
Die deutsche Sprache und Kultur soll in Zukunft in Alberta mehr gefördert werden. Dies verspricht eine Vereinbarung, die am 28. Oktober in Edmonton unterzeichnet worden ist. Das Goethe-Institut, die deutsche Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und das Institute for Innovation in Second Language Education von Edmonton Public Schools haben ein Memorandum of Understanding unterschrieben mit dem Ziel, das Angebot für die Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur in den öffentlichen Schulen in Edmonton und in der Provinz Alberta auszuweiten und zu verbessern. „Mit diesem Memorandum of Understanding wird der erste große Schritt getan, für die deutsche Sprache und Kultur in Edmonton und Alberta durch Projekte und Veranstaltungen in Kooperation aktiv zu werden,“ sagte der Fachberater für Deutsch in West-Kanada, Wieland Petermann bei der offiziellen Unterzeichnung der Vereinbarung.
Das Memorandum wurde von Petermann, der Leiterin des Goethe-Instituts Toronto, Sonja Griegoschewski, und dem Superintendent von Edmonton Public Schools, Edgar Schmidt, im Deutsch-Kanadischen Kulturzentrum unterzeichnet. „Die Fremdsprachenprogramme in Edmonton sind weltbekannt, und die Schüler haben viele Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten zu erweitern,“ sagte Schmidt nach der Unterzeichnung. „Dies ist wirklich ein historischer Tag, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.“
Petermann erinnerte an die langjährige Arbeit des englisch-deutschen bilingualen Programms in Edmonton und meinte, die Möglichkeiten für Projekte seien grenzenlos. Griegoschewski bedauerte, dass es kein eigenes Goethe-Institut in Alberta gibt, meinte aber, das Memorandum sei der Beginn einer viel versprechenden Zusammenarbeit mit Edmonton Public Schools und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen. „Das Goethe-Institut setzt sich stark für multilinguale und multikulturelle Erziehung ein,“ sagte Griegoschewski. „Eine andere Sprache zu beherrschen ist eine wichtige Fähigkeit in unserer globalen Gesellschaft.“ Geplant ist die Förderung des Deutschunterrichts in Alberta, und es sollen gezielt verschiedene kulturelle Veranstaltungen nach Alberta gebracht werden. In der Vergangenheit ist es oft vorgekommen, dass deutsche Schriftsteller oder andere Künstler, die auf Einladung des Goethe-Instituts nach Kanada kamen, lediglich in den drei Metropolen Montreal, Toronto und Vancouver auftraten, aber nicht Calgary oder Edmonton besuchten. Außerdem sollen Lehrerfortbildungen, Wettbewerbe für Schüler und Austausch von Schülern und Lehrern gefördert werden. Schließlich soll in Edmonton ein German Resource Centre eingerichtet werden, in dem Lehrer u.a. Lehrwerke und elektronische Medien für Deutschunterricht finden können. Eine erste Initiative ist für das Frühjahr 2009 geplant.
Das Goethe-Institut Toronto, das seit der Schließung des Instituts in Vancouver 1999 auch für ganz West-Kanada zuständig ist, wird im April und Mai 2009 die Ausstellung Ikonen einer Grenzanlage nach Edmonton bringen. Diese Ausstellung setzt sich in Fotokompositionen mit den physischen Resten, aber vor allem mit den emotionalen Bestandteilen der Berliner Mauer auseinander. Sie richtet sich vor allem an Lehrer und Schüler, aber auch an ein breites Publikum, das sich für das Thema Berliner Mauerfall vor 20 Jahren und heute interessiert. Wie viel die geplanten Projekte kosten werden und wie sie finanziert werden sollen, wurde bei der Unterzeichnung des Memorandums nicht erklärt.
Event: The Goethe-Institute, the Central Office for Schools Abroad and the Institute for Innovation in Second Language Education of Edmonton Public Schools signed a declaration for the promotion of the German language and culture in Alberta. The support of German language classes as well as further training for teachers and the organization of cultural events are part of the arrangement.
Die deutsche Sprache und Kultur soll in Zukunft in Alberta mehr gefördert werden. Dies verspricht eine Vereinbarung, die am 28. Oktober in Edmonton unterzeichnet worden ist. Das Goethe-Institut, die deutsche Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und das Institute for Innovation in Second Language Education von Edmonton Public Schools haben ein Memorandum of Understanding unterschrieben mit dem Ziel, das Angebot für die Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur in den öffentlichen Schulen in Edmonton und in der Provinz Alberta auszuweiten und zu verbessern. „Mit diesem Memorandum of Understanding wird der erste große Schritt getan, für die deutsche Sprache und Kultur in Edmonton und Alberta durch Projekte und Veranstaltungen in Kooperation aktiv zu werden,“ sagte der Fachberater für Deutsch in West-Kanada, Wieland Petermann bei der offiziellen Unterzeichnung der Vereinbarung.
Das Memorandum wurde von Petermann, der Leiterin des Goethe-Instituts Toronto, Sonja Griegoschewski, und dem Superintendent von Edmonton Public Schools, Edgar Schmidt, im Deutsch-Kanadischen Kulturzentrum unterzeichnet. „Die Fremdsprachenprogramme in Edmonton sind weltbekannt, und die Schüler haben viele Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten zu erweitern,“ sagte Schmidt nach der Unterzeichnung. „Dies ist wirklich ein historischer Tag, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.“
Petermann erinnerte an die langjährige Arbeit des englisch-deutschen bilingualen Programms in Edmonton und meinte, die Möglichkeiten für Projekte seien grenzenlos. Griegoschewski bedauerte, dass es kein eigenes Goethe-Institut in Alberta gibt, meinte aber, das Memorandum sei der Beginn einer viel versprechenden Zusammenarbeit mit Edmonton Public Schools und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen. „Das Goethe-Institut setzt sich stark für multilinguale und multikulturelle Erziehung ein,“ sagte Griegoschewski. „Eine andere Sprache zu beherrschen ist eine wichtige Fähigkeit in unserer globalen Gesellschaft.“ Geplant ist die Förderung des Deutschunterrichts in Alberta, und es sollen gezielt verschiedene kulturelle Veranstaltungen nach Alberta gebracht werden. In der Vergangenheit ist es oft vorgekommen, dass deutsche Schriftsteller oder andere Künstler, die auf Einladung des Goethe-Instituts nach Kanada kamen, lediglich in den drei Metropolen Montreal, Toronto und Vancouver auftraten, aber nicht Calgary oder Edmonton besuchten. Außerdem sollen Lehrerfortbildungen, Wettbewerbe für Schüler und Austausch von Schülern und Lehrern gefördert werden. Schließlich soll in Edmonton ein German Resource Centre eingerichtet werden, in dem Lehrer u.a. Lehrwerke und elektronische Medien für Deutschunterricht finden können. Eine erste Initiative ist für das Frühjahr 2009 geplant.
Das Goethe-Institut Toronto, das seit der Schließung des Instituts in Vancouver 1999 auch für ganz West-Kanada zuständig ist, wird im April und Mai 2009 die Ausstellung Ikonen einer Grenzanlage nach Edmonton bringen. Diese Ausstellung setzt sich in Fotokompositionen mit den physischen Resten, aber vor allem mit den emotionalen Bestandteilen der Berliner Mauer auseinander. Sie richtet sich vor allem an Lehrer und Schüler, aber auch an ein breites Publikum, das sich für das Thema Berliner Mauerfall vor 20 Jahren und heute interessiert. Wie viel die geplanten Projekte kosten werden und wie sie finanziert werden sollen, wurde bei der Unterzeichnung des Memorandums nicht erklärt.
by Armin Joop, Albertaner - The Voice of German-Canadians in Alberta, November 2008



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