Erste PASCH-Konferenz in Abidjan/Grand-Bassam ein großer Erfolg

Vier Jahre sind bereits vergangen, seit die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (kurz: PASCH) vom damaligen deutschen Außenminister Frank Walter Steinmeier ins Leben gerufen wurde. Seit 2008 hat sich vieles getan, insbesondere auch in den frankophonen Ländern Subsahara-Afrikas, welche dieses Jahr in Abidjan während der dreitägigen PASCH-Konferenz des Goethe-Instituts im Mittelpunkt standen. Grund genug, eine erste Bilanz zu ziehen und Kontakte zwischen den jeweiligen PASCH-Schulen zu knüpfen. Vertreten waren die Länder Côte d’Ivoire, Benin, Senegal, Togo, Gabun, Mali, Burkina Faso, Kamerun und Madagaskar.
Eigens aus Johannesburg angereist war Dr. Knuth Noke, Leiter der Spracharbeit mit Regionalauftrag Subsahara-Afrika. Seinem Vortrag über die Tätigkeiten, Strukturen und Einflussbereiche des Goethe-Instituts schloss sich ein Goethe-Zitat an: „Grau ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum.“ Dass bei dieser Konferenz die Theorie jedoch nicht grau blieb, zeigte sich schon bald bei den ersten Gruppenarbeiten, in denen die Konferenzteilnehmer ihre Rückblicke, Beobachtungen und Ideen aktiv einbringen konnten. Durch die PASCH-Initiative mit ihrem Netzwerk aus mittlerweile 1.600 Schulen in über 100 Ländern und insgesamt ca. 500.000 Deutschlernenden konnten bisher rund 5.000 Stipendien vergeben werden. Die Bilanz der Schulleiter und Inspektoren über die Auswirkungen von PASCH zeichneten ein durchweg positives Bild: gesteigerte Leistungen und autonomeres Lernen der Schüler, motivationssteigernde Stipendien, Belebung von Deutschclubs und außerschulischen Aktivitäten, hilfreiche Fortbildungen für Lehrer, die Entwicklung eines speziell auf das frankophone Afrika abgestimmten neuen Lehrwerkes für das Unterrichtsfach Deutsch – Ihr und Wir plus – und andere materielle Ausstattungen kamen in den letzten vier Jahren den verschiedenen PASCH-Schulen zugute.
Daniela Auer, Expertin für Unterricht am Goethe-Institut Côte d’Ivoire und Organisatorin der Konferenz zeigte sich sichtlich zufrieden mit den Ergebnissen: „Mit den Anregungen und Ideen der Konferenzteilnehmer dürfte der Stärkung des Netzwerkes PASCH innerhalb der Subregion nichts mehr im Wege stehen.“ Auch Herr Dr. Noke bestätigte, dass die erfolgreichen Aktivitäten der PASCH-Initiative auch in Zukunft weiterhin bestehen bleiben werden.
Gekrönt wurde die Konferenz durch einen Besuch im ivorischen Bildungsministerium, wo die Konferenzteilnehmer von der Bildungsministerin Kandia Camara empfangen wurden. So schließt sich an die guten Vorsätze des neuen Jahres auch die gestärkte Zielstrebigkeit jedweder PASCH-Akteure an, welche die deutsche Sprache und Kultur über Grenzen hinweg lebendig werden lässt.



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