Vereinbarung über Partnerschulen unterzeichnet

Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier hat die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, ein weltumspannendes Netz von mindestens 1000 Partnerschulen aufzubauen.
Die Vereinbarung „Schulen: Partner der Zukunft“ wurde am 24. November 2008 im großen Konferenzsaal des Ministeriums für Sekundarschulen in Yaoundé zwischen dem Ministerium für Sekundarschulen in Kamerun und den fünf kamerunischen Partnerschulen sowie der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kamerun und dem Goethe-Institut Kamerun unterschrieben.
Ziel der Vereinbarung ist es, bei jungen Menschen Interesse und Begeisterung für das moderne Deutschland und seine Gesellschaft zu wecken. Darüber hinaus wird die schulische Zusammenarbeit ausgebaut, um in den nationalen Bildungssystemen Deutsch als Fremdsprache weiter zu festigen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, hat das Goethe-Institut im Rahmen der Initiative zwei Unterrichts-Experten zur Betreuung der Partnerschulen nach Kamerun entsandt.
Aufgrund der historischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern und der Gewichtung der deutschen Sprache in den kamerunischen Schulen hat sich die Deutsche Botschaft dafür ausgesprochen, von den sieben in Zentralafrika vorgesehenen Partnerschulen fünf in Kamerun auszuwählen. Die fünf kamerunischen Partnerschulen sind: das Collège Jean Tabi in Yaoundé, das Lycée de Biyem-Assi in Yaoundé, des Lycée Bilingue in Bafoussam, das Collège Alfred Saker in Douala sowie das Lycée de Nylon-Ndogpassi in Douala.
Die Vereinbarung, deren Dauer auf drei Jahre mit Option auf Verlängerung angelegt ist, sieht für 2008 vor, in den fünf Partnerschulen Fremdsprachenräume einzurichten. Diese Räume werden mit modernen, multimedial verwendbaren Lehr-, Lern- und Landeskundematerialien ausgestattet. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf der Verbesserung des Hörverstehens liegen.
Auch im Jahr 2009 wird das Goethe-Institut die Partnerschulen mit einer Vielzahl von Aktivitäten im Bereich des Deutschunterrichts unterstützen. Beispielsweise werden Schüler der Partnerschulen die Gelegenheit haben, an einem Theaterworkshop in Kampala und Nairobi teilzunehmen. Dort werden sie mit Schülern und Lehrern der Partnerschulen verschiedener afrikanischer Länder zusammentreffen und ihre sprachliche Kommunikationsfähigkeit in Deutsch erweitern und verbessern.










