Kultur & Wirtschaft

Kultur & Strukturveränderung

Armes Berlin - Reiches Shanghai


von Christoph Backes, Creative Business Consult, Bremen/Deutschland

Die kreativen so genannten High-Potentials Ihre Orte gerne selbstbestimmt aussuchen und die ästhetischen Maßstäbe für angesagte und attraktive Arbeitsumfelder verändern sich permanent. Auch die Verlockungen des Geldes und der Gewinnmaximierung sind meist nicht der wichtigste Arbeitsantrieb der Kreativkräfte. So locken interessante Gestaltungsoptionen die schöpferischen Freigeister meist mehr als monetäre Verlockungen. Bei den schnelllebigen kreativen Lebenszyklen der weltweit hippen „Hotspots“ kommen von der öffentlichen Hand umgestaltete Industriegelände als Wohn- und Arbeitsorte oder die Institutionalisierung von neuen Festivals teilweise schneller aus der Mode als eine Handygeneration. Bei so viel Ähnlichkeit (man könnte es auch: Unkreativität nennen) der weltweiten Maßnahmen und Instrumente stellt sich die Frage, mit welchen Mitteln denn dann der weltweite Wettbewerb um die kreative Klasse gewonnen werden will? Mehr ...
Das Projekt Kreativ.Quartiere Metropole Ruhr 2009 – 2010 baut eine selbsttragende Struktur auf, um einen sozialen und urbanen Prozess für die Zuwanderung aus Europa bzw. für die Bindung von Künstlern aus der Metropole Ruhr zu verstärken bzw. zu initiieren. Von Dongyuan zu Patea
„Die Kamera ist ein Zeitapparat. Die Entstehung jedes Fotos bildet die Spur der Geschichte.“ Jin Jiangbo und seine archäologische Reise auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaft in der Nachkolonialzeit.
Zhang Song erläutert den Wert des Erbes von Industrie-Anlagen und Bauten an den Beispielen Tianzifang, M50 und Bridge8. Kreativwirtschaft und die Kulturhauptstadt Europas
Zeit: 23.10.2009
Referent: Hans Dietrich SCHMIDT

    Künstler-Galerien-Markt

    Deutsch-chinesische Zusammenarbeit in der Bildenden Kunst gründet auf Kreativität der Künstler und kuratorischem Knowhow der Galeristen. Shanghai ist der zweitwichtigste Kunstmarkt in China. Eine öffentliche Förderung von Kunst fällt aus deutscher Sicht bescheiden aus. Zwar bewirbt sich Shanghai um den Titel UNESCO Design-City, das aber richtet sich vor allem an Investoren in die Infrastruktur von Kreativzentren. In diesem Umfeld sucht das Goethe-Institut die Partnerschaft mit jenen, die dem Kunstmarkt Richtung und Inspiration geben. Wie ist die Lage der Künstler? Wie sieht der Kunstmarkt von innen aus? Das sind die Leitfragen, die wir drei Galeristinnen stellen: der Kunstkritikerin Rebecca Catching, der Sammlerin und Galeristin Elisabeth de Brabant, und der deutschen Fotokünstlerin und Galeristin Susanne Junker.
    Entwicklung ohne Zeit
    Zeit: 23.10.2009
    Referentin: Susanne Junker
    Arbeitsbedingungen für Künstler in China: Vor- und Nachteile
    Zeit: 23.10.2009
    Referentin: Rebecca Catching
    Der Leiter des Shanghai Himalayas Kunstzentrums, SHEN Qibin, stellt das Projekt des Kunst-Supermarkts vor, das seit November 2009 besteht.
    ZHENG Yi stellt die Marke „Letian Pottery“ vor als Beispiel für ein Start-up aus dem Bereich handgemachter Töpferkunst.

      Musik-Kultur-Wirtschaft

      Deutsch-chinesische Zusammenarbeit in der Musik zu fördern, bezieht die private Initiative ein. Die seit 2008 zunehmende Liberalisierung im chinesischen Kulturmarkt ist eine Chance für den künstlerischen Austausch mit China. Das Goethe-Institut in Peking und Shanghai hat im Rahmen von Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung 2009 Musikkonferenzen in Shenyang und Wuhan, Peking und Shanghai organisiert, die bestehende deutsch-chinesische Beziehungen im Jugendmusiksektor fördern. Die Veranstaltungen in Shanghai fanden im Rahmen der Urban-Academy statt. Die hier dokumentierten Vorträge sind von bleibendem Wert für den deutsch-chinesischen Erfahrungsaustausch. Dimitri Hegemann, Gründer von TRESOR gibt den Spirit wieder, aus dem auch die legendäre Loveparade hervorgegangen ist. Christoph Barkowsky teilt aus seinem reichen Erfahrungsschatz über Musikfestivals und Labels mit. Katja Lucker berichtet, warum ihr Kulturzentrum so erfolgreich ist und Mona Rübsamen inspiriert, wie man Radio und Internet für jugendliche Zielgruppe verbinden kann.
      ZULASSEN – let it be
      Zeit: 23.10.2009
      Referent: Dimitri Hegemann
      Generating Music Labels
      Zeit: 23.10.2009
      Referent: Christoph Borkowsky
      Festivals - Trendsetter im internationalen Kulturaustausch
      Zeit: 23.10.2009
      Referent: Christoph Borkowsky
      Jugendkultur und Musikwirtschaft
      Beweist seit 5 Jahren: Web-radio kann Impulsgeber, Förderer und Katalysator der Musikwirtschaft sein. Es füllt Veranstaltungen, unterstützt Musiker bei der Steigerung ihres Bekanntheitsgrades und stärkt den Verkauf der Plattenfirmen.

        Architektur in Deutschland

        Artikel und Links zu ausgewählten Themen

        Deutsch-Chinesisches Kulturnetz

        Kontakte, Kulturaustausch, Kooperationen - das deutsch-chinesische Kulturnetz De-cn.net versteht sich als virtueller Treffpunkt beider Kulturen.