Literatur und Sprache

Das Magazin „Yaowen Jiaozi“ ist für seine unermüdliche Arbeit zur Korrektur chinesischer Veröffentlichungen mittlerweile als „Sprachspecht“ bekannt; © ImagineChina

„Sprachpedanten“ nehmen gewichtige Autoren aufs Korn

Die linguistische Zeitschrift Yaowen Jiaozi (wörtlich: „Durchkauen der Worte“) ist nur ein dünnes Heft mit gut fünfzig Seiten, doch durch den Ruf als „Sprachpedant“ der chinesischen Verlagswelt besitzt sie großes Renommee. In diesem Jah r hat sie zwölf gewichtige Schriftsteller, unter ihnen Mo Yan (莫言) und Jia Pingwa (贾平凹), herausgefordert.Mehr ...
Adelbert-von-Chamisso-Preisträger: oben v.l.n.r.: Yoko Tawada, Foto: Yves Noir; Emine Sevgi Özdamar, Foto: Helga Kneidl; Libuše Moníková, Foto: Renate von Mangoldt; unten v.l.n.r.: Galsan Tschinag, Foto: Rosemarie von Schnoy; Ilija Trojanow, Foto: Yves Noir; Catalin Dorian Florescu, Foto: Yvonne Böhler

Migrant sagt kaum noch jemand – Deutsche Literatur von Autoren ohne Deutsch als Muttersprache

Es ist selbstverständlich geworden, in Rafik Schami oder Terézia Mora bemerkenswerte deutschsprachige Gegenwartsautoren zu sehen. Der Weg dahin war lang.Mehr ...
Copyright: Johannes Hein

„Deutsch in den Wissenschaften“: Für alle Fälle einen Plan D

(17. November 2011) Neues aus dem Land der Dichter, aber eben auch Denker: Wir haben bisher unveröffentlichte Worte von Immanuel Kant aufgestöbert – aus dem Jahr 2030. Vorgestellt wurden sie auf einer internationalen Konferenz in Essen für mehr Deutsch in den Wissenschaften. Und guck an: Da strahlt Röntgen!Mehr ...
Bi Feiyu zusammen mit Göttinger Studentinnen und Studenten; Foto: „Interkulturelle Germanistik Deutschland China“

Ein Monat in Göttingen

Für einen Schriftsteller haben Lebenserfahrung und das Aufeinanderprallen von Kulturen eine besondere Bedeutung. Der Nanjinger Autor Bi Feiyu (毕飞宇/畢飛宇), der im Rahmen eines vom Goethe-Institut organisierten Autorenaustauschs einen Monat lang in Göttingen lebte, schildert seine Eindrücke.Mehr ...
Am 26. Mai trafen Chinas Ministerpräsident Li Keqiang und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin die Schüler, die an der Eröffnung des „Deutsch-Chinesischen Sprachenjahres“ teilnahmen, Bundesregierung / Guido Bergmann.

Deutsch-Chinesisches Sprachenjahr 2013

Am 26. Mai eröffneten Chinas Ministerpräsident Li Keqiang und Bundeskanzlerin Angela Merkel das „Deutsch-Chinesische Sprachenjahr“ in Berlin. Unter dem Motto „Lai deyu ba – Hier kommt Deutsch“ beteiligt sich das Goethe-Institut China mit Theateraufführungen, Filmwochen, einer Bustour, einem Debattierwettbewerb und vielen anderen Bildungs- und Kulturveranstaltungen dazu.  Es reagiert damit auch auf das steigende Interesse an Deutschland und der deutschen Sprache in China.Mehr ...

Der Krieg der Einzelnen – Frauen und Literatur in China

Eine Dissertation über die Schriftstellerin Lin Bai (林白) bietet interessante Einblicke in heutiges Frauenleben, chinesische Frauenbewegung und feministische Literatur in China.Mehr ...

China im Buch 2012 – neue Bücher aus und über China
Unterschiedlicher könnten die Autoren kaum sein, die sich 2012 auf die eine oder andere Weise in der Literatur mit China, seiner Geschichte, Kultur und Politik, auseinandergesetzt haben. Hier eine Auswahl.Mehr ...

    Austausch über Online-Aktivitäten der Living Library in Xi‘an, © Lai Xinlin / ImageChina
Die Metamorphose der „Living Library“ in China
    In China leiden „Living Libraries“ unter Akklimatisierungsproblemen. Gehandicapt durch geistige Widerstände, Utilitarismus und kommerzielle Verlockungen haben sie dort in gewisser Weise einen Kompromiss mit der Realität geschlossen.Mehr ...
      Anne Wizorek aka marthadear, Bloggerin, vereinte unter dem Hashtag #Aufschrei Beiträge, die Deutschlands laufende Sexismus-Debatte prägen, Screenshot von Twitter

      Herrenwitz, adé! Warum gerade ganz Deutschland über Sexismus diskutiert

      Müssen Frauen akzeptieren, dass Männer ihnen anzügliche Bemerkungen hinterher rufen? Über Fragen wie diese debattieren die Deutschen so hitzig wie seit Jahrzehnten nicht mehr.Mehr ...
      Szene aus „Der Struwwelpeter“, Nachdruck der Ausgabe von 1847 von Heinrich Hoffmann, Foto: © picture-alliance / akg-Images

      Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

      In Deutschland tobt eine Debatte, ob Kinderbuchklassiker politisch korrekt zu ändern sind. Über die Macht der Sprache und die Verbesserung von Kinderbüchern.Mehr ...
      Das Landleben verbindet Mo Yan und eine seiner deutschen Übersetzerinnen Martina Hasse, Foto: privat

      Den Literaturnobelpreisträger übersetzen

      Übersetzerin Martina Hasse berichtet über ihre Begegnungen mit Mo Yan (莫言) und die Schwierigkeiten der Übertragungen ins Deutsche.Mehr ...
      Mo Yan sind nicht mehr Niemandes Worte, wie er sich auf Chinesisch nennt, © Chun Wan, ImagineChina

      „Ich fordere meine Leser zum gemeinsamen Nachdenken auf“. Ein Gespräch zwischen Zhang Xiaotao (张啸涛) und Mo Yan (莫言)

      Mo Yan widme sich „vor allem der Ergründung dessen, was den Wert des Menschen ausmacht und der Entlarvung der Paradoxa des menschlichen Lebens“. Über seine Leser und seine Absicht beim Schreiben lesen Sie hier.Mehr ...
      Ausschnitte Buchcover „Revolutionäre Jugend“ © OSTASIEN Verlag, „Das goldene Joch“ © Ullstein Verlag, „Lao Zi: Der Urtext“ © Herder Verlag

      Chinesische Literatur in deutschen Verlagen 2011

      Chinas Gastlandauftritt auf der Frankfurter Buchmesse 2009 wurde von zahlreichen Übersetzungen chinesischer Literatur ins Deutsche begleitet. Doch erst die Ankündigung, den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2012 an Liao Yiwu (廖亦武) zu vergeben, hat die Aufmerksamkeit einer breiteren Öffentlichkeit auf die Neuerscheinungen in Deutschland gelenkt. Einen Rückblick auf das Verlagsjahr 2011 gibt Dagmar Lorenz.Mehr ...
      Die sechste Ausgabe des Modern Chinese Dictionary bittet den Begriff NBA, einzutreten – oder ist die Aufnahme von Fremdwörtern eine Verballhornung der chinesischen Sprache? © ImagineChina

      Kontroverse um Fremdwörter

      Unreflektierte Aufnahme von Fremdwörtern oder Internationalisierung? Über Verzerrungen und Konflikte einer fusionierenden Sprache berichtet Zhou Wenhan.Mehr ...
      Tilman Rammstedt bei der Preisverleihung in Klagenfurt im Mai 2008

      „China“ in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

      Ein Auszug aus dem Roman Der Kaiser von China von Tilman Rammstedt erhielt 2008 bei den 32. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt gleich zwei Preise. Nicht nur Tilman Rammstedt beschäftigt sich in seinem literarischen Werk mit „China“.Mehr ...
      Der Bonner Verleger Stefan Weidle, Vorstand der Kurt-Wolff-Stiftung, Foto: Barbara Weidle

      Kleinverlage in Deutschland

      Welche Chancen haben die knapp 80 Kleinverlage, die auf dem großen Buchmarkt, der von zusammengeschlossenen Verlagshäusern, und marktbeherrschenden Buchkaufhäusern dominiert wird? Ein Gespräch mit dem Vorstand der Kurt-Wolff-Stiftung, dem Verleger Stefan Weidle.Mehr ...

      Weltweite Botschafter für deutsche Literatur – Übersetzerresidenzen

      Das Pensionärhäuschen in Dresden-Hellerau, in dem die Stipendiatenwohnungen untergebracht sind; Foto: Shoshana LiessmannÜbersetzer stehen nur selten im Rampenlicht trotz ihrer Bedeutung für den Literaturbetrieb. „Bücher übersetzen – Brücken schlagen“ lautet das Motto eines Residenzprogramms, das an zwei außergewöhnlichen Orten Übersetzern Arbeitsaufenthalte in Deutschland ermöglicht und damit auch deren literarische und interkulturelle Leistung in den Fokus rückt. Mehr ...

      Das Logo des Deutschen Buchpreis 2012

      Auslese – die Shortlist für den Buchpreis 2012

      Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat sechs Autoren auserkoren, die sich um ihre Verkaufszahlen weniger Sorgen machen dürfen als ihre Kollegen. Clemens J. Setz, Wolfgang Herrndorf, Ernst Augustin, Ursula Krechel, Stephan Thome, Ulf Erdmann Ziegler – das sind die Anwärter auf den deutschen Buchpreis 2012.Mehr ...
      Bernd Stegmann und Björn Helbig, wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut Futur, © Ute Zauft

      Zukunftsforschung: „Wir sind keine Wahrsager“

      An der Freien Universität Berlin werden seit 2010 in einem Masterstudiengang Zukunftsforscher ausgebildet. Björn Helbig und Bernd Stegmann vom Institut Futur erklären, wie man die Zukunft studieren – und gestalten – kann.Mehr ...
      Kinderbuchillustratorin Jutta Bauer

      Jutta Bauer – Königin im Reich der Farben

      Das wichtigste Ausdrucksmittel von Jutta Bauer ist die Farbe. Heute gehört sie zu den bekanntesten Bilderbuchkünstlern Europas.Mehr ...
      Logo von AusLese; © Stiftung Lesen

      Deutschlands beste Leseförderer: „AusLese 2011“

      Seit 1991 kürt die Stiftung Lesen mit dem Preis „AusLese“ hervorragende Initiativen zur Leseförderung. Die Preisträger der „AusLese 2011“ bestechen durch Witz, Ideenreichtum und Engagement.Mehr ...
      Der O2 Sun-Buchladen schloss im Oktober 2011 seine zwei Filialen. © Jinghua / ImagineChina

      China: private Buchläden in der Krise

      Sie erhalten keine staatliche Unterstützung und noch ehe sie den Übergang vom Buchladen zur Buchhandelskette vollziehen konnten, setzen ihnen schon Online-Bookstores und neue elektronische Lesemedien zu. Haben sie überhaupt eine Perspektive?Mehr ...
      Das Wortreich ist als Wissens- und Erlebniswelt konzipiert. Foto: © wortreich in Bad Hersfeld

      „Hier hast du das Sagen!“ – Deutschlands erstes Sprachmuseum

      Deutschlands erste Mitmach-Ausstellung zu Sprache und Kommunikation ist im Oktober 2011 eröffnet worden. Im Wortreich können die Gäste die Vielfalt von Sprache und Kommunikation erleben.Mehr ...
      Buchtitelcollage

      Bücher aus dem deutschsprachigen Raum in China

      Der Pekinger Journalist Yanwu (燕舞) stellt eine Auswahl der 2011 in China erschienenen Bücher aus dem deutschen Sprachraum vor. Sein Fazit: Stark in der Vergangenheitsbewältigung, schwach im Verkauf.Mehr ...
      Verleihung des Joseph-Breitbach-Preises 2011 an Hans Joachim Schädlich. von links nach rechts: Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Ernst Josef Lehrer, Vorstand der Sparkasse Koblenz, Ruth Klüger, Laudatorin, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, Hans Joachim Schädlich, Preisträger 2011, Herr Prof. Wilhelm, Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Egon Ammann, Präsident der Stiftung Joseph Breitbach. © Kulturamt der Stadt Koblenz

      Muss das sein? – Über Literaturpreise in Deutschland

      Jeden Tag werden in Deutschland durchschnittlich drei Literaturpreise vergeben. Hilft das der Literatur?Mehr ...
      Zahlreiche Projekt sollen die sprachlichen Fähigkeiten von Kinder aus Zuwandererfamilien stärken. Foto: fatihhoca © iStockphoto

      Sprache(n) lernen in der Kita

      Kinder aus Zuwandererfamilien hören und sprechen zu Hause häufig die Sprachen ihrer Eltern, während sie in Kita und Schule ein deutschsprachiges Umfeld erwartet. Um die sprachlichen Fähigkeiten dieser Kinder zu stärken, wurden zahlreiche Projekte initiiert.Mehr ...
      Alte Dame auf Parkbank © www.colourbox.com

      Altern – auch ein Thema für die Literatur

      Ob Spiegelbild der alternden deutschen Gesellschaft oder Ausdruck der Ängste der mittleren Generation: Die jüngere deutschsprachige Literatur befasst sich zunehmend mit dem alternden Menschen.Mehr ...
      Studenten im Hörsaal; © Johann Saba/Universität Bonn

      Die deutschen Hochschulen. Ein Überblick

      An rund 350 Hochschulen in Deutschland studieren rund zwei Millionen Menschen. Im europäischen Hochschulraum mit Bachelor, Master und Doktor wird das Angebot immer internationaler.Mehr ...
      Spielt es für den Wissensgewinn eine Rolle, ob Wissenschaftler auf Englisch oder Deutsch forschen? Foto: James McQuillan © iStockphoto

      Wissenschaftliche Mehrsprachigkeit ist innovationsfördernd

      Deutsche Wissenschaftler veröffentlichen ihre Arbeiten zunehmend auf Englisch. Sie vermuten, dass sich Englisch als Lingua Franca der europäischen Wissenschaft durchsetzen wird.Mehr ...
      Anne Birkenhauer bei der Arbeit. © privat

      Vom Handwerk des Übersetzers – Anne Birkenhauer im Gespräch

      Im Oktober 2011 erhält Anne Birkenhauer in Frankfurt den Jane Scatcherd-Preis für ihre Übersetzung des Romans Eine Frau flieht vor einer Nachricht.Mehr ...
      Doktorhüte; © Colourbox

      Nach den Plagiatsfällen – Promovieren in Deutschland

      In der deutschen Wissenschaftslandschaft ist eine neue Diskussion darüber entfacht, wie Betrugsfälle in Promotionen künftig vermieden werden können.Mehr ...
      Sprachkritik mal anders: Thomas Steinfelds „Sprachverführer“ Foto: Andrejs © iStockphoto

      „Der Sprachverführer“ – eine Reise durch die deutsche Sprache

      Mit seinem „Sprachverführer“ wirft Thomas Steinfeld einen Blick auf die deutsche Sprache von der Entstehung der deutschen Kultursprache bis zur Sprache der 68er, vom guten Gebrauch des Passivs bis zum Umgang mit der Satzklammer.Mehr ...
      Zeitschriftencover, Collage

      Renaissance der Literaturzeitschrift?

      In der ersten Jahreshälfte 2011 wurden in China gleich mehrere neue Literaturzeitschriften gelauncht – ein Zeichen dafür, dass es neben dem schnelllebigen Internet auch wieder eine Leserschaft für längere Texte gibt?Mehr ...
      Großstadtliteratur: Reise durch Deutschland in acht Büchern | © Colourbox.com

      Großstadtliteratur: Reise durch Deutschland in acht Büchern

      Böse Zungen behaupten, Berlin sei die einzige ernstzunehmende Großstadt in Deutschland. Die deutsche Literatur der Gegenwart indes straft dieses Urteil – zumindest teilweise – Lügen.Mehr ...
      Berliner Mauer © www.colourbox.com

      Zum 15. Todestag des Lyrikers Ai Qing

      Am 5. Mai 2011 jährt sich der Todestag des Lyrikers Ai Qing (艾青). Vor 32 Jahren, im Mai 1979, hatte Ai Qing Deutschland besucht und war durch diesen Besuch zu mehreren Gedichten inspiriert worden, unter anderem über die Berliner Mauer.Mehr ...
      Han Han (韩寒) bei der China Rally Championship 2010 in Shandong, Foto: Hong Xiaodong © ImagineChina

      Han Han und der neue Individualismus

      Han Han (韩寒), Rennfahrer und berühmter Autor, hat sich seinen Namen abseits des gesellschaftlichen Systems gemacht. Das Phänomen „Han Han“ zeigt, dass das scheinbar monolithische chinesische Gesellschaftssystem einen Riss bekommen hat.Mehr ...
      Barbara Brüning; © privat

      Woher, wohin, warum? – Barbara Brüning über Philosophieren mit Kindern

      Philosophieren kann man gar nicht früh genug beginnen, meint die Hamburger Erziehungswissenschaftlerin Barbara Brüning.Mehr ...
      Internetsprache im Englisch-Chinesischen Wörterbuch, Foto: He Jinghua © ImagineChina

      Die Sprache der chinesischen „Pábitel“

      Das Internet verändert die Sprache. Nicht alle sind darüber glücklich, aber der Kommentator Huzi (胡子) sieht in den Neuschöpfungen u.a. einen Beweis für die Lebendigkeit des modernen Chinesisch, die in der “reinen” Literatur nicht mehr zu finden ist.Mehr ...
      Shi Tiesheng © privat

      Was uns Shi Tiesheng bedeutete

      Ende 2010 starb der berühmte Schriftsteller Shi Tiesheng (史铁生). Obwohl er außerhalb Chinas wenig bekannt ist, spielte er im heutigen China doch eine wichtige Rolle. Li Jianming (李健鸣) schreibt, warum.Mehr ...
      Liao Yiwu 389 © Fischer Verlag / Foto: Andrea Pollmeier

      Liao Yiwu in Deutschland

      Liao Yiwus (廖亦武) Buch Fräulein Hallo und der Bauernkaiser, auf Deutsch erschienen 2009, ist in Deutschland ein großer Erfolg. Im September und Oktober 2010 war der Autor in Deutschland zu Besuch. Susanne Messmer über das Medienecho, das der chinesische Autor hervorrief.Mehr ...
      Zhou Wenhan und Tina Uebel 2010 in Peking, Foto: Zhong Yue

      Video: Tina Uebel und Zhou Wenhan im Dialog

      Am 24. Oktober 2010 sprachen die Reiseschriftsteller Tina Uebel und Zhou Wenhan (周文翰) in der Bibliothek des Pekinger Goethe-Instituts über ihre Erfahrungen beim Überschreiten geografischer, kultureller und sprachlicher Grenzen.Mehr ...
      Martina Bölck in Peking © Martina Bölck

      Wie überall und nirgendwo sonst. Fünf Jahre China – eine Anstiftung zum Fremdgehen

      In ihrem 2010 erschienenen Buch wirft die Autorin Martina Bölck einen kaleidoskopischen Blick auf die gegenwärtige chinesische Lebenswelt.Mehr ...
      Yangtze-Brücke Nanjing © www.icpress.cn, Karikatur: Lao Du

      Michael Roes: "Die fünf Farben Schwarz": Grenzgänge eines Gelehrten

      Michael Roes zeigt in seinem China-Roman Die fünf Farben Schwarz, wie ein deutscher Rhetorik-Professor in Nanjing die Bodenhaftung verliert.Mehr ...
      Christian Y. Schmidt bei Kilometer 5.000 der 318 zwischen Lhasa und dem Mount Everest © Christian Y. Schmidt

      Begegnung aus entgegengesetzter Richtung

      Christian Y. Schmidts Reiseroman Allein unter 1,3 Milliarden erschien im Januar 2010 auf Chinesisch. Der chinesische Journalist und Reiseschriftsteller Zhou Wenhan (周文翰) kommentiert das Buch.Mehr ...
      Tilman Spengler, Foto: Regina Schmeken/Ullstein Buchverlage GmbH

      Tilman Spengler: Der Autor als Skizzenmaler

      Seit den 1980er Jahren ist der Sinologe und Schriftsteller Tilman Spengler immer wieder in China unterwegs. Im Interview mit Ulrike Münter spricht er über die „leere Kammer“, in der seine Romane, Reportagen und Essays entstehen.Mehr ...
      Der schwedische König Carl XVI Gustaf überreicht Herta Mueller den Literaturnobelpreis, Stockholm 10. Dezember 2009. EPA/PONTUS LUNDAHL / SCANPIX SWEDEN / POOL © picture alliance/dpa

      Die Chinesen und der Literaturnobelpreis

      Chinas Medien verfolgen die Vergabe des Nobelpreises für Literatur jedes Jahr mit besonderer Aufmerksamkeit. Viele Chinesen fragen sich, nach welchen Kriterien die Kandidaten ausgesucht werden.Mehr ...
      Berlin 1914. Blick auf den Potsdamer Platz und in die Königgrätzerstraße in Richtung Brandenburger Tor © Bundesarchiv

      Urbanität im Spiegel der Literatur

      Eine deutsch-chinesische Tagung verweist auf kulturelle Unterschiede in der modernen Stadterfahrung. Die Germanisten Dr. Michael Ostheimer und Li Shuangzhi (李双志) berichten.Mehr ...
      Buchtitel Herr Lehmann und Tod eines Kritikers

      „Literarische Übersetzung ist eine interdisziplinäre Wissenschaft.“

      Professor Huang Liaoyu (黄燎宇), der Herr Lehmann und Tod eines Kritikers ins Chinesische gebracht hat, spricht über seine Erfahrungen als literarischer Übersetzer.Mehr ...

      Liu Zhenyun über die Einsamkeit der Chinesen

      Sind Menschen in religiös geprägten Gesellschaften weniger einsam? Der Schriftsteller Liu Zhenyun (刘震云) im Interview anlässlich seines aktuellen Buchs Ein Satz wiegt schwerer als tausend Worte.Mehr ...
      Wolfgang Kubin © Mona Sun

      Der Übersetzer "in Klammern"

      Der Sinologe und Übersetzer Wolfgang Kubin macht sich Gedanken zu verschiedenen Aspekten der Übersetzungsarbeit: Übersetzer können einem Autor schaden, oder aber das Originalwerk sogar verbessern.Mehr ...
      Plakataktion Poesie in die Stadt, Foto: die arge lola

      Chinesische Lyrik im öffentlichen Raum

      Die Plakataktion Poesie in die Stadt bringt in diesem Sommer junge chinesische Lyrik in mehrere deutsche Städte. Was gibt es zu entdecken? Zwei Literaturwissenschaftler weisen den Weg.Mehr ...
      Der Zorn der Wölfe, Titelbildausschnitt © Goldmann Verlag

      Bestseller Der Zorn der Wölfe vermittelt simple Ideologie

      Jiang Rongs (姜戎) Der Zorn der Wölfe polarisiert in Ost wie West und propagiert eine fragwürdige Naturalisierung der Kultur.Mehr ...
      Das Haus am Wannsee - Literarisches Colloquium Berlin © Tobias Bohm/LCB

      Stützen für „literarische Brückenbauer“

      Übersetzer von Lyrik und literarischer Prosa sind die „Brückenbauer“ zwischen den Sprachen und Literaturen dieser Welt. Und da ihre Arbeit anspruchsvoll, ihr Lohn aber häufig karg bemessen ist, gibt es in Deutschland Stipendien, Seminare und Preise, die sie fördern.Mehr ...
      Huang Liaoyu und Martin Walser, Foto: ML

      Huang Liaoyu (黄燎宇) besucht Martin Walser

      Im Oktober 2008 besuchte Martin Walser zum ersten Mal China und las in Peking, Shanghai und Kanton aus seinen Werken, von denen einige bereits in Chinesisch vorliegen. Der Übersetzer Huang Liaoyu besuchte den „Meister der Worte" im August 2008 in seinem Haus am Bodensee.Mehr ...
      Porträt Luo Lingyuan, Foto Milena Frech, Copyright: Luo Lingyuan

      Sich in der fremden Sprache häuslich einrichten

      1990 kam Luo Lingyuan nach Deutschland - aus "romantischen" Gründen. 2007 erhielt sie den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis für deutsch schreibende Autoren nicht-deutscher Muttersprache. Hier erzählt sie, warum sie auf Deutsch schreibt.Mehr ...
      Drei Buchtitel © IUDICIUM Verlag GmbH

      Vom Hin und Herwenden der Kulturen - IUDICIUM Verlag wird 25

      "Interkulturalität" und "Deutsch als Fremdsprache im modernen China" - das sind Schwerpunkte des China-Programms des IUDICIUM Verlages. Mit seinen viel gelobten Heften für Ostasiatische Literatur bringt er außerdem chinesische Literatur zum deutschen Leser.Mehr ...
      Dr. Susanne Hornfeck, Hamburg 2008, Foto: Martina Hasse © S Hornfeck

      "Manche Fremdsprachen sind fremder als andere." Literarisches Übersetzen aus dem Chinesischen und Englischen

      Der Beruf des Übersetzers ist nie langweilig, jedes Buch stellt andere Anforderungen. Susanne Hornfeck, Übersetzerin von Eileen Chang (Zhang Ailing 张爱玲) und Mo Yan (莫言) berichtet aus der Praxis.Mehr ...
      Dolmetscher in einer Kabine während einer Konferenz in Berlin, Copyright: picture-alliance / dpa

      Übersetzer und Dolmetscher für Chinesisch – Ausbildungswege in Deutschland

      Der Bedarf an Übersetzern und Dolmetschern für Chinesisch steigt. Der Weg zur Sprachmittlertätigkeit ist relativ lang. Wer die Hürden nicht scheut, hat in Deutschland Möglichkeiten für eine fundierte Ausbildung.Mehr ...
      Tempel in den Wudang-Bergen im Morgennebel © www.pixelio.de, Foto:margrit22

      Auf den Jade-Terrassen: Der Übersetzer Franz Kuhn

      Vor 100 Jahren legte er sein juristisches Staatsexamen in Leipzig ab, wo er 1909 promovierte. Berühmt wurde Franz Kuhn allerdings nicht als Jurist, sondern als Übersetzer altchinesischer Romane. „Sein“ Kin Ping Meh steht noch heute in vielen deutschen Bücherschränken.Mehr ...
      Günther Grass: „Beim Häuten der Zwiebel“ © Yilin Verlag

      Der Yilin-Verlag bringt Grass und Schlink nach China

      Im Januar 2008 brachte der Yilin Verlag Beim Häuten der Zwiebel von Günther Grass für den chinesischen Markt heraus. Damit knüpft Yilin an den Erfolg von Bernhard Schlinks Der Vorleser an. Wer liest in China deutsche Literatur und wie bringt man die Titel an den Leser?Mehr ...
      Lucien Leitess © Unionsverlag

      Chinesische Literatur beim Unionsverlag

      Der Unionsverlag in Zürich widmet sich seit 30 Jahren in großem Stil einem gezielt internationalen Programm moderner und zeitgenössischer Literatur. Das chinesische Spektrum beginnt hier bei Lu Xun (1881-1936), dem Pionier der Moderne, und reicht bis zum Erzähltalent Alai (geb. 1959), der aus Tibet stammt.Mehr ...
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