Tanzfilme über Pina Bausch


An diesem Freitag (13.5.) und am kommenden Freitag (20.5.) zeigen wir ab 19 Uhr Tanzfilme von und über die deutsche Choreographin Pina Bausch.
Am 13. Mai wird Frau SHEN Qilan, Redakteurin des Magazins „Art World“ einleitende Worte zur internationalen Bedeutung von Pina Bausch sprechen. Im Anschluss zeigen wir die beiden Aufzeichnungen „Auf der Suche nach Tanz – Das andere Theater der Pina Bausch“ und „Damen und Herren ab 65“.
Am 20.Mai führt Frau Judith Kuckart, Schriftstellerin und Theaterregisseurin, in die Arbeit von Pina Bausch ein. Im Anschluss zeigen wir „Cafe Müller“ und „Frühlingsopfer“.
13. Mai
19:00 Einführung von SHEN Qilan, Redakteurin des Magazins „Art World“
19:30 Auf der Suche nach Tanz – Das andere Theater der Pina Bausch
20:00 Damen und Herren ab 65
Auf der Suche nach Tanz - Das andere Theater der Pina Bausch
Regie: Patricia Corboud, 29 Min., 1993
Als Pina Bausch 1973 ein Engagement als Ballettdirektorin der Wuppertaler Bühne erhielt, war sie noch international unbekannt. Inzwischen verbindet man weltweit mit ihrem Namen eine Richtung des modernen Tanzes, den sie geprägt hat und der mit ihrem Namen verbunden bleibt. Mit weit über 50 Auslandstourneen in mehr als 20 Länder machte sie das „Wuppertaler Tanztheater berühmt. Pina Bausch starb 2009. Sie ist bis heute die große Künstlerin des Modernen Tanzes.
Damen und Herren ab 65
Regie: Lilo Mangelsdorff, 70 min., 2002
Sie könnten alle zu Hause sitzen und ihre Rente genießen, stattdessen sind sie einer Kleinanzeige einer Tageszeitung gefolgt: "Damen und Herren ab 65 gesucht". Die Wuppertaler Choreografin Pina Bausch inszeniert ihr früheres Stück 'Kontakthof' neu - diesmal mit älteren Laien. Der Dokumentarfilm begleitet Menschen, die ihr Berufsleben hinter sich haben und sich nun einer völlig neuen Herausforderung stellen, dort ihre Energie und ihre Lebenserfahrung hineinlegen und Konventionen und Grenzen überwinden müssen. Ein berührender Film über das Älterwerden.
20. Mai
19:00 Einführung durch Judith Kuckart, Schriftstellerin und Regisseurin
19:30 Café Müller
20:30 Frühlingsopfer (Le Sacre du Printemps)
Café Müller
Aufzeichnung einer Aufführung des Wuppertaler Tanztheaters
Regie: Pina Bausch, Farbe, 50 Min., 1985
Persönlicher und trauriger als in „Café Müller“ aus dem Jahr 1978 hat Pina Bausch ihr Kernthema, die menschliche Suche nach Geborgenheit und Liebe, kaum in einem anderen Stück formuliert. Zugleich liegt in der Unbeirrbarkeit dieser Suche auch immer eine Kraft, der Wille, nicht aufzugeben, sich von keiner noch so überwältigend erscheinenden Hoffnungslosigkeit vom Weg abbringen zu lassen.
Frühlingsopfer (Le Sacré du Printemps)
Regie: Pina Bausch und Pit Weyrich, Farbe, 36 Min., 1978
Igor Strawinskys „Le Sacré du Printemps“ zählt zu den am häufigsten choreographierten musikalischen Werken der Tanzliteratur. Unter den vielen Interpretationen ist Pina Bauschs Choreographie die mit Abstand radikalste und emotional berührendste. Ihre Tänze beglaubigen den Leidensweg des Frühlingsopfers mit ungeheurer physischer Präsenz und Intensität. Die Tänzer tanzen, der tiefen Überzeugung ihrer Choreographin folgend, um ihr Leben.
Blogartikel über Pina Bausch








