Gern entsteht der Eindruck, „Kyoto“ und „Kopenhagen“ seien abstrakt und weit entfernt von der eigenen Arbeitsrealität. Wir denken an Industrie, Fabriken und Schornsteine, wenn wir nach Gründen für den Klimawandel suchen. Das ist nicht falsch, denn die Industrie hat einen hohen Anteil an den Treibhausemissionen (oft über 30 Prozent). Aber auch Büros und Einrichtungen des städtischen Lebens verbrauchen große Mengen an Energie: Beleuchtung, Heizen und Kühlen, Computer, Drucker, Kopierer, Geschäftsreisen oder Berufsverkehr.
Klimaschutz, Reduktion von CO2-Emissionen und die damit verbundenen Energieeinsparungen sowie Energieeffizienzsteigerungen gewinnen jedoch nicht nur aus Klimaschutzgründen, sondern auch aus ökonomischer Sicht zunehmend an Bedeutung.
Immer mehr Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen aller Größen sind sich ihrer Verantwortung im globalen Klimaschutz bewusst und werden im eigenen Umfeld aktiv, indem sie Maßnahmen durchführen, um die sogenannte Klimaneutralität zu erreichen.
Klimaneutralität bedeutet die Kompensation von Treibhausgasen, mit dem Ziel einer langfristigen Reduktion von klimaschädlichen Emissionen. Es handelt sich also um eine „Klimaneutralstellung“ bestimmter Aktivitäten oder der gesamten Organisation.
Die CO2-Emissionen werden erfasst und durch energiesparende und effizienzsteigernde Maßnahmen reduziert. Im Anschluss daran werden die noch verbleibenden Treibhausgasemissionen durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten neutralisiert.










