Sabine Richter

Ausgangspunkt der fotografischen Arbeiten Sabine Richters ist die sog. Außenwelt, die Dingwelt, mit Vorzug Architekturen, z.B. reflektierte Lichtflächen, die sich auf einer Wandfläche abbilden.

Unter Verzicht auf konstruierte Situationen und manipulative Nachbearbeitung entstehen Bildschöpfungen, die immer zugleich Bildfindungen sind. In ihnen wird Architektur übersetzt in räumliche Verschränkungen vielfacher Lesbarkeit, das fotografische Bild wird zur Metapher für einen Schwebezustand zwischen Realem und Imaginärem.

Sabine Richter will „Dinge zeigen, weil sie existieren, aber so nicht gesehen werden. (...) Vielleicht liegt gerade in der absoluten Konzentration auf das Sehen oder den Blick, den man kultiviert, schult oder entwickelt, das Zentrum meiner Arbeit“.

Auszug aus einem Text von Tristan Voigt

 

© Jutta Missbach

SABINE RICHTER

Residentin im Goethe-Institut Prag

September bis Oktober 2011

www.richter-sabine.de