Geschichten für morgen – schon heute, von überall

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Junge Ideen retten die älteste Straße der Welt

In Alexandria entwickeln Studierende Lösungen zur Rettung von Kulturerbe. Ihre Professoren haben dafür einen Wettbewerb entwickelt, den örtliche Unternehmen fördern.
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      FUTUREPERFECT jetzt auch in Bogotá:
      Erste kolumbianische Geschichte online!
      19. bis 30. Juli 2016, Porto Alegre, Brasilien Semana do Audiovisual der Vila Flores (auf Portugiesisch)
      Bis August, 14 europäische Länder
      Crowd Omnibus Reading Tour 2016
      Dauerhaft, in den deutschsprachigen Ländern:
      Town Hall Debates Welches Land wollen wir sein?
      In den Plattenbausiedlungen des slowakischen Košice sind aus Gebäuden des alten Fernwärmenetzes kulturelle HotSPOTs geworden, die von den Anwohnern mit Leben gefüllt werden.
      © Foto: Lizenz CC BY-SA
      In Bogotá erzählt eine Gruppe gewaltsam Vertriebener mit Zeichnungen und Drucken von ihren Kriegserlebnissen. So versuchen sie ihre Wunden zu heilen – und zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt.
      © Bildausschnitt aus Video #180sec Brüssel: Time Bank (Mit-Urheber: Goethe-Institut Brüssel, Lizenz: folgt)
      „Zeit ist Geld“ – Was, wenn es tatsächlich so wäre? Wenn wir mit unserer Zeit bezahlen würden?
      © Foto: Erica Austin (Lizenz: CC BY-NC-ND)
      Nach dem verheerenden Erdbeben in Christchurch hauchen diverse soziale und kreative Projekte dem von der Katastrophe gezeichneten Straßenbild wieder Leben ein.
      © Foto: Omar Mamduh al-Shami (Lizenz: CC BY-NC-ND)
      Ein junger ägyptischer Lehrer unterrichtet Schüler kostenlos in Arabisch. So will er die arabische Hochsprache retten. Eine Reportage zweier Schüler aus dem Jugendmedienprojekt Bashkatib.
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      Arbeiter aus den kanadischen Ölsanden haben sich eine Organisation geschaffen, um sich im Bereich der erneuerbaren Energien auszubilden. Sie stellen sich damit an die Spitze einer boomenden Industrie und verfolgen zugleich die Vision einer nachhaltigen Zukunft.
      © Lizenz: CC BY-SA
      Wo in Maribor einst Arznei angemischt wurde, befindet sich heute ein Zentrum für Initiativen, die die Lebensqualität in der Stadt steigern möchten.
      © Creative-Commons-Lizenz BY-NC-ND 3.0
      Die Bevölkerung von Kiew erobert den öffentlichen Raum zurück. Die Uferpromenade des ehemals stark verschmutzten Flüsschens Lybid füllt sich dank einer Bürgerinitiative mit Leben.
      14 junge Männer aus der Kleinstadt Kafr Ghatati beschließen, gegen die Entbehrungen vorzugehen, unter denen ihre Stadt leidet. Ihr Rezept beinhaltet ehrenamtliche Arbeit in Form von einfachen sozialen und kulturellen Dienstleistungen.
      In indischen Landstrich Kodagu erschuf ein Ehepaar eine Oase der Biodiversität. Seit zwei Jahrzehnten kaufen Pamela und Anil Malhotra brachliegendes Ackerland und haben es in einen Regenwald und einladenden Zufluchtsort für eine vielfältige Tierwelt verwandelt.
      Schluss mit Mülleimern, die alle zwei Tage mit Abfall überquellen: Weniger als fünf Kilo Müll im Jahr zu produzieren, das ist möglich, sogar mit Kindern. Eine französische Familie schafft genau das seit einigen Jahren, ohne Frust und mit guter Ernährung.
      Durch Crowdfunding, Spenden von Leserinnen und Lesern und Zuwendungen von Stiftungen finanziert, erneuert eine Agentur den Journalismus in Brasilien.
      Idealerweise beginnt die Förderung der Wissenschaft bereits in der Schule. Im Süden Oberägyptens setzt eine Vereinigung genau dieses Anliegen erfolgreich in die Tat um. Eine Reportage zweier Schüler aus dem Jugendmedienprojekt Bashkatib.
      Mit dem mobilen Waschsalon Ithaca Laundry geben vier junge Griechen Athener Obdachlosen ein gepflegtes Erscheinungsbild und damit ein Stück Selbstbewusstsein zurück. Ein Interview.
      Eine Künstlerin will mit ihrer Kreativität den Bau von Erdgas-Pipelines verhindern.
      Das slowenische Projekt Krilca bietet Geschenke an, die dreifach Gutes bewirken: Sie bringen den Beschenkten Freude, dienen einem guten Zweck und verringern die Belastung der Umwelt.
      Zwei junge Ägypterinnen verbinden Tradition und Moderne, um Plastiktüten kreativ neu zu verarbeiten.
      In Spanien sind als Reaktion auf die Wirtschaftskrise zahlreiche Sozialwährungen entstanden. Sie stellen das herrschende Wirtschaftssystem in Frage und leisten auf lokaler Ebene einen Beitrag für eine gerechtere Gesellschaft.
      An Australiens berühmtem Manly Beach arbeiten freiwillige Taucher still und ohne großes Aufhebens an der Säuberung der Meere.
      Die Casa Angela in São Paulo ist das erste Geburtshaus in Brasilien. Die Einrichtung kämpft für die natürliche Geburt in einem Land mit einer extrem hohen Zahl an Kaiserschnitten.
      In fünf Wochen intensiver Arbeit haben rund 100 Bastlerinnen und Bastler umweltfreundliche und nützliche Vorboten eines neuen Lebensstils entwickelt.
      Mit Alltagssprache und einem breiten Themenspektrum erreicht Radio Antika junge Hörer. Sie setzen sich manchmal auch selbst hinter das Moderatorenmikrophon. - Eine Reportage zweier Schüler aus dem Jugendmedienprojekt Bashkatib.
      Führungskräfte der größten Banken Kanadas taten sich mit anderen Unternehmen, Vermietern, Behördenvertretern und Freiwilligen zu einer Race to Reduce zusammen. In diesem „Reduktionswettrennen“ sparten sie die Menge an Kohlendioxid-Emissionen ein, die wegfiele, wenn 4.200 Autos plötzlich von den Straßen Torontos verschwänden.
      In Farkha entsteht gerade das erste palästinensische Ökodorf. Hier hat der Agrarwissenschaftler Saad Dagher eine Gemeinschaft gefunden, die nun den gemeinsamen Traum von naturverbundenem und autonomem Leben verwirklicht.
      Mikrohäuser in Eugene, Oregon, vermitteln ehemals Obdachlosen ein Gefühl von eigenem Besitz und Gemeinschaft.
      In der Pariser Vorstadt Aubervilliers erzählen acht Laienschauspieler in einem Theaterstück von ihrer Flucht und ihren Erfahrungen in Frankreich. Bis zur Premiere hatten sie keine Aufenthaltserlaubnis; das hat sich nun geändert.
      In einem Viertel Tel Avivs, das als sozialer Brennpunkt gilt, führen Jugendliche in einem Schauspiel-Studio Stücke auf. Davon profitieren auch ihre Eltern und die erwachsenen Studierenden des Studios.
      Vincent Carelli hat eine einzigartige Filmschule für die indigene Bevölkerung in Brasilien gegründet. Die Schule feiert 2016 ihr 30-jähriges Bestehen.
      Ali Kawakita nimmt junge Menschen auf, die als Kinder von ihren Eltern misshandelt wurden. Mit schweißtreibender Feldarbeit oder beim handwerklichen Arbeiten hilft sein Projekt NOCA?! ihnen, ihren Weg zur Selbständigkeit zu finden.
      Eine Recycling-Akademie, ein Akteur zur Verschönerung des öffentlichen Raums, ein Lernort für Kinder – das palästinensische Orient & Dance Theatre ist all dies zugleich. Aufgebaut hat es ein Mitarbeiter der städtischen Elektrizitätsgesellschaft.
      Montreal wird mit jedem Sommer etwas grüner. Bürgerinitiativen hauchen den stadttypischen Gassen Leben ein und tauschen Beton gegen Kletterpflanzen und Gemeinschaftsflächen.
      Als Bildhauerei-Studentin konnte sich Alison McDonald Materialien wie Bronze oft nicht leisten. Dies inspirierte die australische Künstlerin dazu, aus der Wiederverwendung weggeworfener Gegenstände eine Karriere zu machen.
      Der junge Ägypter Mostafa Magdi hat im alten Haus seines Großvaters eine Schule eröffnet, die den Kindern der Nachbarschaft alternative Lernmöglichkeiten bietet.
      Drei Frauen wollen CO2-Emissionen reduzieren, indem sie in Neuseeland einen Online-Marktplatz aufbauen. Dort können Firmen sich zusammen-
      schließen und bei nachhaltigen Zulieferern einkaufen.
      Man nehme ausrangiertes Gemüse, stelle sich an einen öffentlichen Platz und vermenge alle Zutaten mit Musik und Geselligkeit: Pariser Bürger kochen und genießen gemeinsam ihre „Disco Soupe“.
      Das Parkplatzproblem in Montreal löst man nicht durch mehr Stellplätze, ist die unabhängige Organisation CRE-Montréal überzeugt. Sie schlägt Politikern ein intelligentes, und nachhaltiges Management der Parkflächen vor.
      Der Weltmarkt ist nicht Stephane Vlamincks Ziel. Die Erzeugnisse seiner Mikrobrauerei bietet er gezielt im näheren Umkreis an, unterstützt von einem Verband für solidarisches Wirtschaften.
      Im Westjordanland genießen 20 abgeschiedene palästinensische Dorfgemeinschaften Zugang zu Strom und Wasser, dank zwei israelischen Physikern und ihrer Firma Comet-ME.
      Von klein an mit einer „Antenne für Nachhaltigkeit“ ausgestattet, erhellt der Niederländer Maurits Groen heute weltweit Krisengebiete und Regionen ohne Strom. Seine WakaWaka-Lampe ist umso günstiger zu haben, je dringender man sie benötigt.
      Im Helsinkier Wohnheim Sanervakoti wohnen Demenzkranke, psychiatrische Rehapatienten und Studierende unter einem Dach. Die Studierenden beteiligen sich am gemeinsamen Alltag und sorgen für Aktivitäten für die betreuten Bewohner.
      In einem wohlhabenden Viertel von Windhoek bieten zwei junge Männer aus einem ehemaligen Township Bioprodukte an. John und Immanuel Negongo sind dabei, die namibische Landwirtschaft zu revolutionieren.
      Die junge Juristin Rania Refaat setzt Marionetten ein, um durch Theateraufführungen in den Straßen Kairos die Menschen in Ägypten über ihre gesetzlich festgelegten Rechte und Pflichten aufzuklären.
      Emma Ben Haouala-Bernegger hat in Tunesien eine eigene Marke von Bioprodukten etabliert, die in traditionellen Verfahren hergestellt werden.
      Die Solidarische Landwirtschaft hat nun auch einen Meer-Wert: Kunden solidarischer Fischereibetriebe unterstützen die Wirtschaft vor der Haustür und genießen stets fangfrische Meeresspezialitäten.
      Recycling von Bauschutt und Neubelebung traditioneller Bautechniken: Shams Ard Studio zeigt, wie nachhaltige regionale Architektur in Palästina aussehen kann.
      Die Organisation Inspiring Stories unterstützt junge Menschen in Neuseeland dabei, ihre Ideen für eine bessere Zukunft umzusetzen.
      Weil die chinesische Mittelschicht Erholung sucht, geraten auch entlegene Regionen in den Fokus kommerzieller Entwicklung. Doch Architekten wie standardarchitecture zeigen Alternativen auf: In ihren Bauten treffen sich lokale Tradition und touristische Erschließung.
      Der Kulturverein Rauniokaupunki bringt Musik und Theater in die nordfinnische, von der Wildnis umgebene Stadt Kajaani.
      Das Heschel Center for Sustainability möchte das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in Israel stärken. Dafür setzen die Mitarbeiter auf die Förderung von Aktivisten und Multiplikatoren.
      Der Sozialarbeiter Lee Hyeong-un bringt mit seiner Fahrradwerkstatt ByCycle Obdachlosen bei, wie es sich anfühlt, Teil der Gesellschaft zu sein. Ein Besuch in der Hochhausschlucht von Seoul.
      In Salvador de Bahia zeigt die Laje-Sammlung Arbeiten von Künstlern aus den Vororten. Damit trägt sie zur Wertschätzung der Geschichte dieser Stadtviertel bei der ansässigen Bevölkerung bei.
      Drei chilenische Ingenieure entwickelten das Haushaltsgerät FreshWater. Millionen von Lateinamerikanern könnten darüber autonomen Zugang zu Trinkwasser erlangen.
      Die Bienen, die auf den Dächern der australischen Stadt Melbourne leben, führen alles andere als ein Hundeleben – frei von der Varroamilbe, die den Rest der Welt heimsucht.
      Poligon ist das erste Kreativzentrum Sloweniens für die Kreativwirtschaft, soziales Unternehmertum und Kultur.
      In einem benachteiligten Viertel in der Nordstadt von Marseille hat die Zeitschrift Reporterre Umweltbewusstsein und Alltagsprobleme zusammengebracht. Eine Brücke zwischen beiden spannt der Rap.
      In der Tradition seiner wasserzähmenden Nation entwirft der Niederländer Koen Olthuis schwimmende Wohn- und Lebensinseln – auch weil es im Angesicht des Klimawandels neuer Architekturen bedarf.
      Selbst ein Kind der Revolution, hilft der Verein Youth Decides der tunesischen Jugend, ihre politischen und wirtschaftlichen Geschicke in die Hand zu nehmen.
      Eine radelnde Truppe aus freiwilligen Helfern in Orlando, Florida, unterstützt die Einwohner dabei, Lebensmittel für den Eigenbedarf anzubauen – in ihren Vorgärten.
      Durch das Projekt Vila Flores wurde ein altes architektonisches Ensemble im brasilianischen Porto Alegre zu neuem Leben erweckt und Raum geschaffen für soziale, kulturelle und Bildungsprojekte.
      Pflaumenbäume, Holunderbüsche, Pilze – die Stadt bietet viel mehr Nahrungsquellen als den Supermarkt um die Ecke. Wer sucht und sich traut, dem erschließt sich eine Welt. Ein Comic.
      Das Red Semillas Libres Chile, eine integrative, horizontale und autonome Vereinigung zum Schutz des Kulturerbes Saatgut, kämpft gegen Monokulturen und genmanipulierten Samen.
      Ein verlassenes Brauereigelände im Herzen von Australiens größter Stadt lebt wieder auf und ist auf dem besten Weg, zum Vorzeigeprojekt der Stadt zu werden.
      Eine neue Generation chinesischer Architekten arbeitet gegen die Massenbebauung, im und mit dem ländlichen Raum. Damit geben sie Impulse für die Aufwertung von Chinas gebauter Kulturlandschaft.
      In der nordbrasilianischen Amazonasregion Tapajós-Arapiuns engagiert sich eine private Initiative für bewussten und nachhaltigen Tourismus, zum Schutz der Umwelt und der lokalen Kulturen.
      In tschechischen Cafés stehen Antiquariatboxen, bestückt mit Bücherspenden von Senioren. Der Erlös finanziert deren Freizeitaktivitäten.
      Die Südtiroler Geminde Mals hat sich in einer Volksabstimmung für eine pestizidfreie Heimat entschieden und ist deshalb auf dem Wege, weltberühmt zu werden. Der Konflikt ist damit aber noch nicht ausgestanden.
      Trad Ben Gobrane hat sich die Bewahrung und Neubelebung der traditionellen tunesischen Pferdeberufe zum Anliegen gemacht. Bis aus einer einfachen Idee ein konkretes Projekt wurde, bedurfte es großer Beharrlichkeit.
      Sweet Beginnings in Chicago hilft ehemaligen Häftlingen, sich mit Bienenzucht eine Existenz aufzubauen – und bewirkt damit auch ein Umdenken über Umweltschutz und Strafvollzug.
      Sein Projekt Hartz IV Möbel hat sein Herz für die Open-Source-Idee geöffnet. Das ist ein paar Jahre her. Inzwischen stellt Van Bo Le-Mentzel sich die ganz große Frage, wie gutes Wirtschaften aussehen kann – und findet die Antwort in der Crowd.
      Die Architektin, Wissenschaftlerin und Autorin Jana Revedin setzt sich für Nachhaltigkeit in Architektur und Städtebau ein. Ihre Arbeit ist ein Plädoyer gegen Hast und für bleibende Gestaltungsqualität.
      Neue Ideen für die alte Welt – nur so lässt sich der Planet retten. Denkt der Niederländer Daan Roosegaarde, der umweltbewusste Techno-Poet unter den Designern.
      Sonia Mhamdi hat sich einer einst desolaten Oase im Süden Tunesiens angenommen und diese zu einem neuen Zentrum der Produktion und der Hoffnung gemacht.
      Wie wenig Platz man benötigt, um die Energie heimischer Pflanzensamen zu spüren, erfahren Japaner in den Miniatur-Garten-Workshops von SEEDS OF LIFE.
      Community Land Trust BXL kauft in Brüssel Grundstücke und baut darauf bezahlbaren Wohnraum. Die Häuser werden verkauft, der Boden nicht.
      Der Architekt Péter Pozsár möchte Missstände in Ost-Ungarn lindern: Sein Modulhaus-Konzept verspricht finanzierbare Wohnhäuser und ein Mittel gegen hohe Arbeitslosigkeit.
      Im Norden von Paris sammelt, säubert und verkauft der Verein Carton plein Umzugskartons. Menschen in prekärer Lebenslage recyceln, liefern per Fahrrad aus, helfen beim Umzug – und gewinnen Kompetenzen für Beruf und Leben.
      Bei CUCULA, der Refugees Company for Crafts and Design, erarbeiten sich fünf junge Asylsuchende durch Produktion und Verkauf von Designmöbeln eine tragfähige Lebensgrundlage.
      Weil das Klima auf die Politik nicht wartet, verändert Marjan Minnesma die Welt eben selbst. Mit ihrer Stiftung Urgenda drängt sie auf die Energierevolution.
      Zwei kalifornische Künstler erschaffen Skulpturen im öffentlichen Raum, die zur Regeneration geschädigter Ökosysteme beitragen und schließlich eins werden mit der Natur.
      Ein architektonisches Geschenk verleiht der von Armut und Zwist geprägten Dorfgemeinschaft im ostungarischen Szakácsi Kraft zum gemeinsamen Handeln.
      Die demografische Krise verwandelt Gaza in eine Betonwüste, an Grünflächen mangelt es. Auf den städtischen Dächern Landwirtschaft zu betreiben, ist eine kleine Antwort auf ein großes Problem.
      In einer Region, die für Arbeitslosigkeit und Konflikte um die Minderheit der Roma bekannt ist, beweist die Gemeinde Spišský Hrhov, dass für Veränderungen manchmal guter Willen und Toleranz ausreichen.
      Durch das Engagement aktiver Bürger wird in der Westzone von São Paulo ein Platz wiederbelebt und eine kleine Oase mitten in der Stadt geschaffen.
      Ein Schreckgespenst geht um: Eine internationale Aktivistengruppe mit Büro in Berlin bringt jene Cliquen und Konzerne in die Bredouille, die sich bislang vor zivilem Protest in Sicherheit wähnten.
      Im Dorf Sidi Thabet nimmt ein Bauernhof Behinderte aus sozial benachteiligten Familien auf. Die Jugendlichen bekommen die Chance auf eine Berufsausbildung. Und lernen nebenbei die Kunst des Pferdeflüsterns.
      Drei Studentinnen zeigen im Rahmen des Projekts zestawZestaw, wie man essbares Geschirr selbst herstellen kann.
      Wenn obdachlose Frauen für die Öffentlichkeit kochen, schmelzen die Vorurteile. Die Organisation Jako doma verschafft den Köchinnen viele Bühnen in Prag – und eine Stimme.
      Wer nicht fragt, bleibt stumm. Weil Schweigen nichts verbessert, stellen die Redakteure des Onlinemagazins LAMM Fragen für einen nachhaltigeren Konsum. Unternehmen, seid achtsam!
      Das agroökologische Zentrum Les Amanins lädt seit einem Jahrzehnt dazu ein, sich in Kooperation, Bildung, Autonomie und ressourcenschonendem Wirtschaften auszuprobieren.
      Um das alte kulinarische Handwerk der Fermentation brodelt es wieder. In einer vom Klimawandel geprägten Zukunft könnte die Fermentation uns erlauben, eine abwechslungsreiche Ernährung ebenso zu bewahren wie die kulturelle Vielfalt.
      In einem gering entwickelten Viertel des belgischen Städtchens Gent zeigt die lokale Münze Toreke, wie groß die transformative Kraft alternativer Währungssysteme sein kann.
      Henry Mentink wollte Fairtrade-Geschäfte ansprechender aussehen lassen – und hat nebenbei das Carsharing in die Niederlande gebracht.
      Im Wiener Reparatur- und Service-Zentrum werden Erwerbslose ausgebildet und stellen Elektrogeräte wieder her. Gründer Sepp Eisenriegler initiiert unermüdlich Reparatur-Projekte.
      Espacio G steht für Kunst jenseits des akademischen Umfelds. Hier wird die freie Verbreitung von Wissen praktiziert und mit dem Etablierten gebrochen.
      Eine Stadt, zwei Teile, fein separiert nach arm und reich. Gentrifizierung, Entmietung, Luxussanierung: Goldgrund Immobilien macht’s möglich!
      Jugendliche von verfeindeten Seiten des Nahen Ostens leben und lernen zusammen an der Eastern Mediterranean International School. „Gegenseitiges Verständnis“ ist die erste Lektion zur Vorbereitung auf eine komplexe und vernetzte Welt.
      Einen Spielplatz bauen. Geld sammeln. Bäume pflanzen. Die Aktionsgruppe CanalPark BXL nutzt alle Mittel, um eine No-Go-Zone in einen lebendigen Nachbarschaftspark zu verwandeln.
      Abir Rouis möchte mit ihrem Verein Mazalet El Barka vernachlässigten älteren Menschen neue Hoffnung geben. Die junge Frau baut Brücken zwischen den Generationen in einer der ärmsten Regionen Tunesiens.
      Die Kulturkooperative der Peripherie bringt Gedichte in eines der gewalttätigsten Viertel von São Paulo.
      Über den Verein und Bürgerinvestitionsfonds Énergie Partagée kann sich jeder für die Energiewende engagieren – etwa für Solarstrom aus der Normandie.
      Der Lehrer Heinz Frey hat das Ladensterben mit neuen Dorfzentren gestoppt – zuerst in seinem Heimatdorf, dann in weiteren Dörfern, Stadtteilen und sogar Bahnhöfen.
      Sina Trinkwalder hat geschafft, was alle Experten für unmöglich erklärt hatten: eine Textilfabrik in Deutschland aufzubauen und dort anständige Löhne zu zahlen.
      Ecodrom93 hilft Roma-Familien in der Pariser Banlieue, sich ein Zuhause zu schaffen, samt selbst angebautem Gemüse und Nachbarschaftskontakten.
      Bienen sind durch ländliche Monokulturen akut bedroht. Das Netzwerk Berlin summt! gibt Bienen eine Heimat in der Stadtnatur, etwa auf dem Berliner Dom.
      Gegen die Verschmutzung der Meere und zur Unterstützung chilenischer Fischer fertigt das US-Start-Up Bureo Skateboards aus alten Fangnetzen.
      Mit Infrarotpaneelen lässt sich gezielt und energiesparend heizen. Für ihre Verbreitung brennt Unternehmer Niels van Lingen.
      Lücken in der Versorgung mit Lebensmitteln schließt in Washington D.C. der mobile Markt Arcadia. Fehlen nur ein paar Busse zur Ernährungssicherheit?
      Die Collecterie in Montreuil kämpft gegen Verschwendung, indem sie Abfälle recycelt. Und schafft dabei noch Arbeitsplätze.
      Die Bäcker von La conquête du pain beglücken ihren Stadtteil in Montreuil mit Baguettes – und leben dabei den Anarchismus.
      Beim Paraszt-Wellness schnuppern Freiwillige im ungarischen Dorf Gömörszőlős in die nachhaltige Landwirtschaft und ökologische Lebensweisen.
      Josef Zotter kreiert extraordinäre biofaire Schokolade und ignoriert die Anforderungen des Marktes. Genau das macht ihn erfolgreich.
      Jedes Fahrrad ein Kunststück: Aus alten Klassikern, die ihr erstes Leben bereits hinter sich haben, baut Christopher Lewis elegante Fahrradunikate. Auf zur Bolidenjagd!
      In den Gärten Jardins de Cocagne finden Arbeits- und Wohnungslose Selbstvertrauen und Hilfe bei der beruflichen Orientierung.
      Früher war er konventioneller Landwirt, heute ist Josef Sichler Biobauer und Anti-Gentechnik-Aktivist. Er spannte eine Großmolkerei gegen gentechnisch verändertes Soja ein.
      Eine kleine Geschichte des Geldes – und wie die Schweizer WIR Bank kleine und mittelständische Unternehmen vor dem Wachstumsdruck schützt.
      In Reading, der zweitärmsten Stadt der USA, propagiert und praktiziert die Bürgerinitiative Permacultivate den lokalen Lebensmittelanbau.