Deutschlehrerpreis 2013/2014

Lucie Čechová: „Es geht nicht nur um die Sprache, aber auch um das Verhältnis zu ihr.“

Foto: Miguel Alonso; © Goethe-Institut
Es steht fest: eine junge Lehrerin aus Litoměřice wurde zur besten Grundschullehrerin für Deutsch gekürt. Wie sind Sie aber selbst zu ihrem Interesse für die deutsche Sprache gekommen?

Deutsch habe ich im Grunde zufällig zu lernen begonnen. Mit vier Jahren habe ich mich der Sprache zugewendet und das dank meiner Eltern, die es mir ermöglicht haben, einer ganzen Reihe von Aktivitäten nachzugehen, unter anderem auch Deutsch. Außerdem hatte ich in der Grundschule eine hervorragende Lehrerin, dank derer mir Deutsch wirklich angefangen hat, Spaß zu machen.

Glauben Sie also, dass es gar nicht so sehr darum geht, was man lernt, sondern wer es unterrichtet? Sie haben Ihre Schülerinnen mitgebracht. Mädchen, wie ist eure Lehrerin?

Kinder: Sie ist nett, immer fragt sie uns, ob wir nicht etwas brauchen. Wir haben sie sehr gerne, weil sie super ist.

Seit wann lernt ihr mit Frau Čechová Deutsch?

Wir lernen seit etwa einem Jahr, seit September. Wir waren schon auf dem Weihnachtsmarkt in Dresden und auch schon im Mathematikmuseum.

Was hat euch in den Deutschstunden in diesem Jahr am meisten gefallen?

Jetzt haben wir zum Beispiel vor kurzem das Thema Essen besprochen, das war sehr interessant. Am besten ist es aber, wenn uns unsere Lehrerin von Deutschland erzählt.

Was haben Sie den Kindern erzählt, Frau Čechová?

Das sage ich vor (lacht). Ich habe über meine persönlichen Erfahrungen geredet, vor allem wollte ich aber zeigen, dass es Deutsch nicht nur in Deutschland, sondern auch anderswo gibt. Ich habe versucht, mein positives persönliches Verhältnis zu Deutschland an sie weiterzugeben.

Copyright: Goethe-Institut e.V
Juni 2014