Übersetzerporträts

Pavel Novotný

„Das Übersetzen ist für mich eine der Möglichkeiten, in ganz engen Kontakt mit einem anspruchsvollen Text zu kommen, eine Gehirnmassage, eine Schutzmaßnahme gegen die Abstumpfung. Das ist wohl der Hauptantrieb.“Mehr ...

Hana Linhartová

„Es macht mir große Freude in einen deutschen Text einzutauchen, seinen Sinn ins Tschechische zu übertragen und Formulierungen zu finden, die den Inhalt, den Stil und die Atmosphäre so genau wie möglich wiedergeben.“Mehr ...

Jitka Nešporová

„Ich liebe Bücher von klein auf, aber ich verspüre kein Bedürfnis selbst zu schreiben oder etwas selbst zu veröffentlichen. Es ist mir lieber meine Stimme jemandem zu leihen, der es besser zustande bringt neue Welten zu erschaffen. Ich genieße dann das Zaubern mit den Wörtern und das Spiel mit den Gedanken.“Mehr ...

Tomáš Dimter

„Zwar könnte ich ohne zu übersetzen (und die Termine und den damit verbundenen Stress) ruhiger leben, aber mein Leben würde mir ärmer vorkommen, denn mit jedem Buch, erhalte ich das Privileg ein weiteres Leben zu leben. Allein deswegen würde ich nicht tauschen wollen.“Mehr ...

Radovan Charvát

„Ich wollte eigentlich schon gegen Ende meines technischen Studiums lieber Bücher übersetzen, aber dies ist mir erst viel später gelungen.Mehr ...

Hanuš Karlach

"Durch einen „Irrtum“ kam ich zur Germanistik, mit verpflichtender Russistik und mit einem zugedrückten Auge mit halblegaler Anglistik."Mehr ...

Věra Koubová

„Am Übersetzen freuen mich am meisten die Verse. Ein Gedicht ist für den Übersetzer so ein bisschen wie ein Kreuzworträtsel: Sie haben horizontale Felder, Sie haben vertikale Reimschemata und im Rahmen eines Gedichts reimen Sie manchmal noch von Strophe zu Strophe.“Mehr ...

Eva Pátková

„Lieblingsautoren habe ich einige. Als ich jung war, haben mich die zeitgenössischen Autoren sehr angesprochen – Siegfried Lenz und Heinrich Böll. Sie letztlich sind schuld daran, dass ich Germanistik studiert habe.“Mehr ...

Vratislav Jiljí Slezák

„Manche Texte, die mich schon als Gymnasiasten und später als Studenten gefesselt haben, habe ich einfach so „für mich selbst“ übersetzt und dabei allmählich das Abenteuer und vor allem die Gefahren des Übersetzens kennengelernt.“Mehr ...

Petr Štědroň

„Im Suchen nach den Möglichkeiten einer adäquaten Übertragung in eine andere Sprache, ein andersartiges kulturelles Umfeld und unterschiedliche Realien finde ich den Reiz der Herausforderung, des Zweifels, und des Trainierens der Hirnwindungen.“Mehr ...

Jiří Stromšík

„Die Bücher, die ich zur Übersetzung bekam, konnten mich zwar nicht reich machen, aber die Arbeit war meist doch so interessant, dass ich dabei geblieben bin. Heute würde ich sie sogar vermissen.“Mehr ...

Jana Zoubková

„Ich hatte verschiedene Anstellungen, am längsten als Redakteurin eines Verlags. Damit, regelmäßig Übersetzungen zu publizieren, begann ich 1992. Seit 1997 beschäftige ich mich ausschließlich mit literarischen Übersetzungen.“Mehr ...