Internationaler Journalistenpreis 2012/2013

Deutscher Journalistenpreis 2011 - InitiatorenDer Aufruf an junge Journalisten in aller Welt stand unter dem Motto: Zitat J.W.von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe in einem Brief vom 7. November 1808 an seinen Sohn August von Goethe

Foto: Stadt Mannheim
Teresa Romero Cruz (Mitte) umringt von Mitgliedern der Jury, dem Schirmherrn und Sponsoren (Foto: Stadt Mannheim)

Die Kampagne „Mannheim - Hauptstadt der deutschen Sprache“ hat das Goethe-Institut Mannheim-Heidelberg bereits zum 400-jährigen Bestehen der Quadratestadt 2007 ins Leben gerufen. Erstmals 2011/12 und bereits zum zweiten Mal wurde jetzt der damit verbundene internationale Journalistenpreis ausgeschrieben.

Die Tageszeitung „Mannheimer Morgen“ (lang) schrieb:
„Die Aktion zog weltweit Kreise, denn es gingen zahlreiche deutsche Beiträge nicht-muttersprachlicher Autoren aus Afrika, Südamerika, Asien und Europa bei der Jury ein, die der Germanistik-Professor Dr. Justus Fetscher (Universität Mannheim) leitet. (...) Das Ergebnis, so stellte die Jury bei der Durchsicht der zahlreichen Einsendungen fest, war ein voller Erfolg für Mannheim.“

So kürte die Jury folgende Teilnehmer zu Preisträgern:

Erster Preis

Teresa Romero Cruz aus der Bergbau- und Touristenstadt Tupiza im Süden Boliviens mit ihrer bittersüßen deutsch-argentinischen Liebesgeschichte „Der letzte Freitag im August“.
Ihr erster Preis ist mit 1500 Euro und einem Aufenthalt in der Quadratestadt dotiert.
Seit einiger Zeit betreibt Teresa Romero Cruz ein literarisches Blog und arbeitet an ihrem ersten Roman, der demnächst unter dem Titel „Sitz der Götter“ erscheinen soll.

Zweiter Preis

Kalliopi „Kally“ Zarali aus Thessaloniki in Griechenland mit dem Essay „Frauen in Trümmern“, der die Themen Migration in Europa und Arabischer Frühling verbindet.
Kalliopi Zarali ist als Journalistin von den Entlassungen beim staatlichen Fernsehsender ERT betroffen. Ihr Preis ist mit 1000 Euro und einem Mannheim-Aufenthalt dotiert, den sie voraussichtlich erst nächstes Jahr antreten kann.

Anerkennung der Jury

Eine mit 500 Euro verbundene Anerkennung sprach die Jury der Arbeit des jungen Journalisten Parfait Tabapsi aus Yaoundé in Kamerun aus.
Unter dem Titel „Liebe ohne Grenzen“ befasst sich der Autor mit dem Traum vieler junger Afrikaner, nach Europa zu gehen.

Bericht im „Mannheimer Morgen“, 22.06.2013

    Internationaler Journalistenpreis 2013/2014

    Ausschreibung beginnt im Herbst dieses Jahres