Dänemark 1910–19
1915Einführung des Wahlrechts für Frauen.
Dänemark 1920–39
1921Frauen bekommen Zutritt zum öffentlichen Arbeitsmarkt, ausgenommen sind der Militärdienst und das Amt der Pastoren.
1924
Nina Bang wird Unterrichtsministerin und damit die erste Ministerin in Dänemark.
Dänemark 1940–69
1946An der humanistischen Fakultät der Kopenhagener Universität wird Astrid Friis im Fach Geschichte die erste Professorin in Dänemark.
1947
Gesetzliche Einführung der gleichen Rente für Frauen und Männern.
1948
Die ersten drei weiblichen Priester werden ordiniert.
1960
Dänemark ratifiziert die Lohngleichheitskonvention der Internationalen Arbeitsorgansiation ILO von 1957.
1967
Die Pille wird freigegeben.
Dänemark 1970–79
1970Die „Rødstrømpebevægelse“ führt ihre erste Aktion durch: eine Demonstration in der Fußgängerzone in Kopenhagen gegen Unterdrückung durch Schönheitsideale mit der Parole: „Haltet Dänemark sauber“.
1971
Frauen bekommen Zugang zur militärischen Laufbahn.
1973
Das Abtreibungsgesetz wird verabschiedet.
1975
Stiftung des Gleichstellungsrates.
1976
Das dänische Folketing (Parlament) beschließt das Gesetz über gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
1978
Das Gesetz über die gleiche Behandlung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt wird beschlossen.
Dänemark 1980–89
1985Das Folketing (Parlament) verabschiedet ein Gesetz über die Gleichstellung von Frauen und Männern in Bezug auf die Auswahl für öffentliche Ämter, die Besetzung von Kommissionen und so weiter.
Dänemark 1990–99
1995Bodil Nyboe Andersen wird die erste Nationalbankdirektorin Dänemarks.
Dänemark 2000–2011
2000Das Folketing (Parlament) verabschiedet ein neues Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern. Dänemark bekommt eine(n) Gleichstellungsminister(in).
2010
In Zusammenarbeit mit KVINFO und dem Goethe-Institut in Kopenhagen feiert „Den Sorte Diamant“ in der Königlichen Bibliothek 100 Jahre Gründung des Internationalen Frauentags mit einer Internationalen Konferenz am 8. März.
2011
In Dänemark findet rund um den 8. März eine Debatte darüber statt, ob der Internationale Frauentag noch gefeiert werden soll. Die Ministerin für Gleichberechtigung möchte verstärkt Männer in die Diskussion mit einbeziehen.







