Life 2.0 – Filmvorführung

Dokumentarfilm
Regie: Jason Spingarn-Koff, USA 2010, Länge 100’
Täglich loggen sich Hunderttausende von Nutzern bei Second Life ein. Sie betreten eine neuartige Realität, in der Bewohner mit ihren Alter Egos als sogenannte Avatare existieren – als digitale Ersatzpersönlichkeiten, die ganz nach Belieben modelliert werden können, Wirklichkeit oder Phantasievorstellungen oder auch eine gesunde Mischung aus beiden repräsentieren. In dieser alternativen Landschaft herrscht Eskapismus im Übermaß, da werden Beziehungen geknüpft und Freundschaften gepflegt und Umsätze werden mit echtem Geld gemacht, so dass die Grenzen zwischen Wirklichkeit und 'virtueller' Realität verschwimmen. Regisseur Jason Spingarn-Koff dringt tief ins Innere menschlicher Interaktions-Verhältnisse, indem er sich als sein eigener Avatar ausgibt und so Teil der Lebenswelt der Second-Life-Bewohner wird, deren wirkliche Leben sich durch ihre neuen Identitäten im Cyberspace grundlegend verändert haben. Es gelingt ihm so, ein intimes und persönliches Schauspiel zu gestalten, das uns nicht nur mit der Frage konfrontiert, wer wir sind, sondern auch mit der, wer wir zu sein uns wünschen.
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Regie: Jason Spingarn-Koff, USA 2010, Länge 100’
Täglich loggen sich Hunderttausende von Nutzern bei Second Life ein. Sie betreten eine neuartige Realität, in der Bewohner mit ihren Alter Egos als sogenannte Avatare existieren – als digitale Ersatzpersönlichkeiten, die ganz nach Belieben modelliert werden können, Wirklichkeit oder Phantasievorstellungen oder auch eine gesunde Mischung aus beiden repräsentieren. In dieser alternativen Landschaft herrscht Eskapismus im Übermaß, da werden Beziehungen geknüpft und Freundschaften gepflegt und Umsätze werden mit echtem Geld gemacht, so dass die Grenzen zwischen Wirklichkeit und 'virtueller' Realität verschwimmen. Regisseur Jason Spingarn-Koff dringt tief ins Innere menschlicher Interaktions-Verhältnisse, indem er sich als sein eigener Avatar ausgibt und so Teil der Lebenswelt der Second-Life-Bewohner wird, deren wirkliche Leben sich durch ihre neuen Identitäten im Cyberspace grundlegend verändert haben. Es gelingt ihm so, ein intimes und persönliches Schauspiel zu gestalten, das uns nicht nur mit der Frage konfrontiert, wer wir sind, sondern auch mit der, wer wir zu sein uns wünschen.











