Am Wettbewerb Jugend debattiert international nahmen 2010 rund 2.000 Schüler aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Tschechien und der Ukraine teil. 14 von ihnen qualifizierten sich für das Internationale Finale, wo sie vom 08. bis 12. November in Berlin auch mit den Bundessiegern von Jugend debattiert zusammentrafen. In Debatten zu Themen wie „Soll Organentnahme europaweit nur unter Widerspruch ausgeschlossen sein?“ oder „Sollen gleichgeschlechtliche Partnerschaften der Ehe gleichgestellt werden?“ wurden die Finalisten für die Finaldebatte ermittelt.
Staatssekretär Harro Semmler, Direktor beim Deutschen Bundestages, eröffnete die Veranstaltung mit einer Würdigung der Debatte als Beitrag zur internationalen Verständigung: „Der Austausch von Argumenten ist ein befriedendes Element. Debatten tragen dazu bei, dass der Frieden hier, in der Mitte Europas, gefestigt wird.“
Nach der Debatte wurde den Teilnehmern von Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, Dr. Antje Becker, Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, sowie Joachim Lauer, Abteilungspräsident der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, die Urkunden überreicht.









