

Im Zuge des arabischen Frühlings ist in Europa und Deutschland ein neues Interesse an Kultur und Kulturschaffenden aus der arabischen Welt erwacht. Zugleich hat auch die Präsenz in Europa für arabische Kulturakteure deutlich an Relevanz gewonnen und sich zu einer wichtigen Form des kulturellen Austauschs entwickelt.
Das Mobilitätsprogramm Moving MENA des
Um was geht es bei „Moving MENA“?
Die Reisestipendien aus Moving MENA richten sich an Kulturschaffende aus Ägypten und Tunesien, es sind aber auch Bewerber aus anderen arabischen Ländern willkommen. Finanziert werden Reisen aus der Region Middle East/North Africa (MENA) nach Deutschland. Die Unterstützung beinhaltet die Übernahme von Flug- und Hotelkosten sowie Flughafentransfers, Tagegelder und Hilfe bei Visaanträgen.
„Moving MENA“ gliedert sich in zwei Programmlinien auf:
Programm 1 richtet sich an kulturelle Organisationen, die Personen aus der Region nach Deutschland einladen wollen. Die einladende Institution sorgt in diesen Fällen für die konzeptionelle Einbindung der Reise in das Programm und für die Betreuung in Deutschland. Die einladende Organisation legt den Zweck der Reise in einem Antrag da.
Mit Programm 2 können Individualreisende auf Antrag zu einer Kulturveranstaltung reisen. In diesen Fällen wird der Zweck und das Ziel der Reise vom Reisenden selbst im Antrag dargelegt.
An wen richtet sich das Programm?
Zielgruppe von Moving MENA sind lokale Kulturproduzenten, die eine eigene Arbeit in Deutschland präsentieren wollen – zum Beispiel Filmemacher mit ihrem Film, Theatergruppen mit ihrer Produktion, bildende Künstler mit ihrer Ausstellung oder Musiker mit Konzerten. Die Reisestipendien sind aber auch für Kulturschaffende gedacht, die sich durch Recherche oder durch Teilnahme an Seminaren, Workshops oder Festivals professionell weiterentwickeln wollen und den Austausch mit Kollegen und Kolleginnen schätzen.
Außerdem können sich Kuratoren, künstlerische Leiter, Produzenten und Projektleiter von Initiativen und Einrichtungen aus der arabischen Welt bewerben, die auf jetzige und potentielle Partner in Deutschland treffen und mit ihnen gemeinsam ihre Initiativen weiterentwickeln wollen – bis hin zur praktischen Umsetzung.
Moving MENA richtet sich an Personen aus den oben genannten Zielgruppen, die ihren Lebens– und Arbeitsmittelpunkt in Ägypten, Tunesien oder anderen Ländern der MENA-Region haben.
Die Reisestipendien stehen ausschließlich für Reisen aus der Region nach Deutschland zur Verfügung!
Welche Verpflichtungen gibt es?
Ausgewählte Personen oder einladende Organisationen unterschreiben einen Vertrag mit dem
Bewerbungsverfahren
Interessierte Bewerber füllen bitte je nach Programmlinie folgenden Bewerbungsbogen aus:
Programm 1
Programm 2
Bewerbungsschluss 2013
| 28. Februar (vor Mitternacht): | für Reisen ab dem 1. März 2013 |
| 31. Mai (vor Mitternacht): | für Reisen ab dem 1. Juli 2013 |
| 31. September (vor Mitternacht): | für Reisen ab dem 1. November 2013 |
Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich bitte an das Transformationsteam
movingmena@cairo.goethe.org

„Eine großartige Gelegenheit“
Yara Abdel Aziz war mit Moving MENA bei der Konferenz Former West: Documents, Constellation, Prospects, einer internationalen studentischen Konferenz im Berliner Haus der Kulturen der Welt.

Die Schattenseiten von Diktaturen
Rosige Zukunft – der Titel einer Ausstellung für aktuelle tunesische Kunst. Dargestellt sind hingegen von den Künstlern die Schattenseiten von Diktaturen.

Ägypten – die Revolution der Bilder
Die Großausstellung „Kairo. Offene Stadt“ von Photomuseum und HBK Braunschweig zeigt packende Dokumentarfotos und künstlerische Bilder der Revolution.

Internationaler Comic-Salon Erlangen
Fünf Comic- und Graphic Novel-Künstler aus Ägypten nahmen auf Einladung des Goethe-Instituts Kairo am Comic-Salon Erlangen teil. Hier ist zu lesen, was sie erlebt haben.













