Wenn der Buckelwal in die Oper geht.

Martin Geck - Wenn der Buckelwal in die Oper geht © Siedler VerlagMartin Geck
Wenn der Buckelwal in die Oper geht

Siedler Verlag, 2009, 224 Seiten

Weshalb wäre Bruckner ohne die Generalpause verloren? Benutzte Bach das kabbalistische Zahlenalphabet? Warum schrieb Wagner fast dreißig Jahre am „Ring des Nibelungen?“ Und: Sind Buckelwale musikalisch? Der bekannte Musikwissenschaftler und erfolgreiche Buchautor Martin Geck gibt Antworten auf diese sowie zahlreiche weitere Fragen und vermittelt so interessante und unterhaltsame Phänomene der klassischen Musik.

Ohne Musik wäre unser Leben nicht denkbar, doch ist sie mehr als die allgegenwärtige Beschallung aus Kaufhauslautsprechern oder in Aufzügen. Insbesondere die klassische Musik ist sinnliches Erleben, das durch Wissen noch intensiver und tiefer wird. In ihr öffnet sich uns eine Welt, die immer wieder verblüfft und in die erstaunte Frage mündet: Wie kommt das? Wie ist das möglich? Bildhaft, humorvoll und zugleich mit Tiefgang erzählt Martin Geck, der in Fachkreisen als „letzter Generalist seiner Zunft“ (Der Spiegel) bezeichnet wird, von den Wundern der klassischen Musik. In 33 kurzen Variationen lässt er uns über die Schönheit der Musik, unbekannte Geschichten aus dem Leben von großen Komponisten und außergewöhnliche Entdeckungen staunen. Wir erfahren von den vielfältigen Verbindungen zwischen der Musik und anderen Formen der Kunst, aber auch davon, wie sich das Menschlich-Allzumenschliche in der Musik spiegelt. Dabei führt Geck uns wie beiläufig durch die zentralen Werke der klassischen Musik und bringt uns auf diese Weise eine leicht verständliche und zugleich tiefsinnige Musikästhetik näher. (Verlagsinformation)

Martin Geck ist ein emeritierter Musikwissenschaftler, der wie kein anderer deutschsprachiger Autor verständlich und elegant über klassische Musik schreibt. Dieses an ein breites Publikum gerichtete Buch ist nicht weniger als eine Einführung in die Musikgeschichte des Abendlands. Wie und ob sich die Absichten der großen Komponisten mit den Hörvorlieben ihres Publikums trafen und wie und warum sich musikalische Formen über die Jahrhunderte entwickelten, das erklärt Geck von Bach, Beethoven bis zu Schönberg. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es Musikkenner nicht unterfordert und zugleich auch Laien in eine nur vermeintlich elitäre Kultur einführt. Gecks Argumentationen werden aber vor allem dadurch plastisch, dass sie das Funktionieren von Musik ganz grundlegend erklären: vom Gesang des Buckelwals oder einem Baby vor dem Spracherwerb bis zur physiologischen Wirkung eines Schlaginstruments. (Ronald Düker)

„Trotz der Dichte an Informationen liest sich das Werk gut: Der Autor erzählt anschaulich und kurzweilig, und das Layout punktet mit vielen kleinen Illustrationen. Fast möchte man unterstellen, dass Geck am Schreiben mindestens so viel Freude hatte wie der Musikliebhaber bei der Lektüre.“
(epoc)

„Zwischen den publizistischen Blüten der Wissenschaftler wuchert es zart, und es ist kein Unkraut! (...) Klug und unterhaltsam.“
(Tiroler Tageszeitung )



DER AUTOR
Martin Geck ist Professor für Musikwissenschaft an der Universität Dortmund. Seine Bücher zur Musikgeschichte und seine Biographien großer Komponisten wurden von der Kritik hoch gelobt und in ein Dutzend Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien von ihm „Wenn Papageno für Elise einen Feuervogel fängt“ (2008) und eine Mendelssohn-Biographie (2008).

    Übersetzungsförderung

    Das Förderprogramm des Goethe-Instituts unterstützt ausländische Verlage bei der Publikation deutscher Literatur.