Plaum, Wätzold

Die Wiki-Revolution

Wätzold Plaum - Die Wiki-Revolution – Absturz und Neustart der westlichen Demokratie © Rotbuch VerlagWätzold Plaum
Die Wiki-Revolution – Absturz und Neustart der westlichen Demokratie

Rotbuch Verlag, 2012, 272 Seiten

Die Welt steht vor revolutionären Umbrüchen. Egal ob an der New Yorker Wall Street, in Athen, Stuttgart, Frankfurt oder Kairo – meist junge Menschen der Internet-Generation fordern eine neue Dimension der Freiheit, die nichts anderes ist als die nächste Stufe der Demokratisierung. Dies ist die längst überfällige Antwort auf die politische Gegenwart, in der die demokratische Kultur schwer beschädigt ist.

Wätzold Plaum analysiert die erstarrten Verhältnisse der gesellschaftspolitischen Gegenwart und zeigt: Phasen der Lähmung, wie wir sie erleben, sind oft Vorboten einer sich anbahnenden Revolution. Heute ermöglicht das Internet neue Formen der Demokratie, versinnbildlichen WikiLeaks und Wikipedia das Prinzip, das diesem Wandel zugrunde liegt. Und die Piratenpartei will die kulturellen und technologischen Errungenschaften parlamentarisch festigen. So intelligent wie originell macht Wätzold Plaum die Vision einer Wikirepublik für jedermann fassbar und nimmt die Leser mit auf seinem Weg dorthin.
(Verlagsinformation)

Wätzold Plaum ist Mathematiker und Philosoph, und er ist Mitglied der in Deutschland gerade sehr erfolgreichen Piratenpartei. In seinem Buch „Die Wiki-Revolution“ legt er seinen Entwurf einer neu zu formierenden Demokratie unter den Bedingungen des digitalen Zeitalters dar. Diese Neuformierung sei nötig, weil insbesondere die westlichen Demokratien sonst unweigerlich zum Scheitern verurteilt seien. Die Wirtschaftssysteme und die wie entfesselt agierenden Börsen überfordern, so Plaum, die hergebrachten Volksparteien und die Mechanismen der parlamentarischen Demokratie. Abhilfe bieten seiner Meinung nach die neuen Medien: Das Internet ermögliche eine bislang nicht gekannte Form von Partizipation und Transparenz in Simultangeschwindigkeit. Direkte Abstimmungen und Entscheidungsprozesse, die allen Netz-Usern offen stünden, seien effektiver als die erstarrten Abläufe innerhalb der hergebrachten Institutionen. Zwar soll die parlamentarische Demokratie auch nach der Meinung dieses Autors nicht gänzlich ersetzt werden; man könne sie allerdings verbessern, indem sie mit einer Internet-basierten direkten Demokratie verbunden werde. (Ronald Düker)

„[Wätzold Plaum] präsentiert […] einige Ideen, die neugierig machen. Um etwa Politik bürgernäher zu gestalten, plädiert er für eine Mischung aus direkter und parlamentarischer Demokratie. […] Das klingt futuristisch, lädt jedoch dazu ein, diese Ideensammlung weiterzudenken und auszuprobieren.“
(Deutschlandradio Kultur)

„[…] wofür steht diese Partei jenseits ihrer Forderungen nach einem möglichst freien Internet und einem bedingungslosen Grundeinkommen? Einblick in die Gedankenwelt der Piraten gibt das Buch von Wätzold Plaum“
(nachdenkseiten.de)



DER AUTOR
Wätzold Plaum, geboren 1975 in Göttingen, hat nach dem Studium der Physik, Mathematik, Wissenschaftsgeschichte und Philosophie im Fach Mathematik promoviert und macht momentan seinen Doktor der Philosophie. Er arbeitet im Bereich der Software-Entwicklung in der Automobilindustrie und ist Mitglied der Piratenpartei. Plaum lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Gifhorn.
(perlentaucher.de)

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