von Wallwitz, Georg

Mr. Smith und das Paradies – Die Erfindung des Wohlstands

© Berenberg VerlagGeorg von Wallwitz – Mr. Smith und das Paradies © Berenberg VerlagGeorg von Wallwitz
Mr. Smith und das Paradies
Die Erfindung des Wohlstands


Berenberg Verlag, 3. Auflage, 2013, 200 Seiten

Gier, Angst und Schrecken? Ist der Finanzkapitalismus vor allem da, um Nicht-Bescheidwisser das Fürchten zu lehren? Georg von Wallwitz unternimmt in seinem zweiten Buch den gewohnt augenzwinkernden Versuch, zu erklären, was wir für unerträglich kompliziert halten: Wie »unser« Kapitalismus entstand; wer ihn sich ausgedacht hat; wofür er gut ist und wofür er nichts taugt; wie man ein Land ruiniert oder es vermeiden kann; wie man der Armut entgeht; warum man Steuern zahlen soll; Gerechtigkeit und Verteilung; Krisen und Wachstum; Gier und Banken; Real- und Finanzwirtschaft; und: spielt Geld überhaupt eine Rolle? Voilà – die gesamte Ökonomie auf kleinstem Raum und, wie stets bei diesem Autor, mit, möglichst, guter Laune.
(Verlagsinformation)

Es gibt zur Zeit keinen deutschsprachigen Autor, der die komplexen Zusammenhänge der Geldwirtschaft besser, allgemeinverständlicher und sogar amüsanter erklären könnte, als Georg von Wallwitz. Der Autor ist vom Fach. Von Wallwitz hat Philosophie, und Mathematik studiert und arbeitet heute als Vermögensverwalter. Er erzählt die Geschichte der ökonomischen Entwicklung anhand vieler Rückgriffe auf die Literatur- und Kulturgeschichte. Dass die Wirtschaftswissenschaft, spätestens seit der französischen Aufklärung, zu Wachstum und Wohlstand beigetragen hat, erscheint als Folge der bürgerlichen Revolution. Sie sucht das Glück nicht erst im himmlischen Jenseits, sondern will das Paradies bereits auf Erden erobern. Und muss sich gegen die Widerstände des Adels und der Kirche durchsetzen. Darüber habe sich, so zeigt von Wallwitz, ganz allmählich der homo oeconomicus, der wirtschaftlich denkende und handelnde Mensch herausgebildet, und diese Entwicklung geht wiederum weit über das Feld der Geldwirtschaft hinaus.
(Ronald Düker)

„Ein brillantes Buch. [...] Wallwitz malt das ganz große Fresko und schlägt mir größter Eleganz und in geschliffenem Stil den Bogen von Voltaire über Rousseau zu den Buddenbrooks, zu Tschechow, Balzac und Dickens bis zur Schuldenkrise.“
(Regina Krieger, Handelsblatt)

„Ein erhellendes, gut gelauntes Buch über Wesen und Wirken des Finanzkapitalismus.“
(Buchhandlung Uslar & Rai, Berlin)



DER AUTOR
Georg von Wallwitz – geboren 1968 in München, studierte Mathematik und Philosophie in England und Deutschland, war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und ging nach seiner Promotion als Visiting Fellow nach Princeton. Seit 1998 arbeitet er im Fondsmanagement, zunächst bei der DWS in Frankfurt und seit 2004 selbständig als Mitinhaber einer Vermögensverwaltung in München. Er schreibt in regelmäßigen Abständen ein Börsenblatt für die gebildeten Stände.
(Verlagsinformation)

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