Zeyringer, Klaus

Fußball. Eine Kulturgeschichte

© S. Fischer VerlagKlaus Zeyringer – Fußball. Eine Kulturgeschichte © S. Fischer VerlagKlaus Zeyringer
Fußball. Eine Kulturgeschichte

S. Fischer Verlag, 2. Auflage, 2014, 448 Seiten

Fußball hat seit jeher die Menschen beflügelt. Indem dieser Sport Stammtisch und Intellektuellendiskurs verbindet, war er immer mehr als die Jagd nach einem Lederball. Hier wird jetzt seine Geschichte als Kulturgeschichte erzählt. Von den Anfängen in der Aristokratie Englands bis zum weltweiten Massenphänomen, von seinen politischen und sozialen Effekten bis hin zu seinen Spuren in der Alltagskultur, von Deutschland über Afrika bis nach Japan, Lateinamerika und den USA, von Mitte des 19. Jahrhunderts über die Zeiten der Diktaturen bis zur Globalisierung. Klaus Zeyringer rückt die schönste Nebensache der Welt ins glänzende Licht: witzig, informiert, überraschend und sehr unterhaltsam.
(Verlagsinformation)

Man könnte meinen, dass Menschen, die Fußball spielen oder zumindest anschauen, nicht so gerne Bücher über Fußball lesen. Klaus Zeyringers Kulturgeschichte dieses Sports könnte das nun ändern. Der Autor ist Literaturwissenschaftler und Philosoph, und er nähert sich dem Gegenstand mit dem Blick des Kulturkritikers. Fußballspiele sind für ihn nicht einfach flüchtige Sportereignisse, sondern Erzählungen mit einer Strahlkraft, die sonst nur die Kunst oder Literatur entwickelt. Wie Nationen ihr Selbstbewusstsein aus gewonnenen Weltmeisterschaften schöpfen, wie das Fernsehen den Fußball zu einem globalen Ereignis gemacht hat, wie die Sponsoren ganze Mythen um Sportler stricken, und wie sich dieses erst im 19. Jahrhundert entstandene Spiel überhaupt zum Volkssport mausern konnte, das erzählt Zeyringer in diesem glänzend geschriebenen Überblickswerk auf eine Weise, die auch vollkommene Fußballverächter zu begeisterten Lesern dieses Buches machen kann.
(Ronald Düker)

„Verspielt, aber mit guter Sprache, kenntnis- und beispielreich.“
(Jürgen Kanold, Südwestpresse, 31. Mai 2014)

„Staunenswert belesen führt er von den Anfängen des organisierten Spiels im 19. Jahrhundert bis zum hochbezahlten, globalisierten Event-Sport von heute.“
(Johannes Saltzwedel, KulturSpiegel, Mai 2014)



DER AUTOR
Klaus Zeyringer – geboren 1953 in Graz, studierte dort Germanistik, Romanistik und Philosophie, habilitierte sich 1993 und lehrt nun Germanistik an der Université Catholique de l'Ouest in Angers in Frankreich. Daneben ist er als Kritiker u.a. für den Standard, Volltext und Literatur und Kritik tätig sowie Jurymitglied der ORF-Bestenliste und Literaturbeirat des österreichischen Bundesministeriums für Kunst, Unterricht und Kultur.
(Verlagsinformation)

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