Guhani, Laila ag-

Laila ag-Guhani

(Saudi-Arabien)

Mit kompromissloser Offenheit wagt sich Laila ag-Guhani an weibliche Themen. In ihrer Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen bricht sie mit unerhörter Selbstverständlichkeit gesellschaftliche Tabus. Dabei sucht sie keineswegs nur die Konfrontation, sondern ist stets auch an realistischen Antworten und Lösungen interessiert.

Laila ag-Guhani ist 1969 in Tabuk, in Saudi Arabien geboren. Sie hat 1995 ihr Bakkalaureat der Anglistik und ihren Magister an der Pädagogischen Fakultät der König-Abdel-Aziz-Universität in Medina erworben. Sie arbeitet zur Zeit im Bereich der Ausbildung und Erziehung. Das Studium hat ihr einen breiten kulturellen Horizont eröffnet und sie mit einer wissenschaftlichen Routine ausgestattet, mit der sie detailliert ihre Romanwelt recherchiert.

Laila ag-Guhani wurde durch ihren Roman Das zerstörte Paradies bekannt. Aus der Innensicht einer Frau beschreibt sie hier die verborgenen Welten und lanciert ihre Sujets mit feiner Poesie. Ihr Mut steht dabei nicht einer großen künstlerischen Sensibilität entgegen, mit der es ihr gelingt, ein nuanciertes Bild vielschichtiger Diskriminierung zu zeichnen.

  • 1991 dritter Preis im Kurzgeschichtenwettbewerb des literarischen Clubs „Taif“

  • 1993 erster Preis im Kurzgeschichtenwettbewerb des literarischen Clubs Medina

  • 1995 zweiter Preis für ihren Roman „Immer bleibt die Liebe“ im Abha-Kulturwettbewerb

  • 1997 erster Preis im Schardscha-Literaturwettbewerb für Das zerstörte Paradies

 

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