Mohammed Hizi
Die Hintertür der Stadt des Vergessens und des Staunens
(Roman)
Übersetzt von Mona Naggar
Ihr geohrfeigtes Gesicht ist das gleiche ... ihr zertretener Morgen ist der gleiche ... ihr getretener Abend versinkt wie immer im Staub. Er zeichnet irgendeine Hoffnung und empfängt die Zeit von neuem ohne Geschmack oder Risiko ... Ihre Nacht ist eine dunkle Fläche, die den Schmerz in sich aufnimmt. Sie formt das Stöhnen, lässt das Herz pochen, so dass die Asche die Gesichter bedeckt und jeder mögliche Moment der Freude verschwindet inmitten der stillen Dunkelheit mit den fliegenden Fledermäusen der Nacht, die das Licht versperren in einer traurigen Massenbeerdigung ...
Und wie in jeder Stadt in diesem weiträumigen Land strömt ein Pochen durch den Körper und verlängert den Widerstand, um ein wenig Ablehnung und Verharren kund zu tun. Stotternd bemüht er sich, seine erstickte Sprache zu sammeln:
Ich bin hier ... ich werde nicht schweigen und hungrig bleiben. Ich kann leben, trotz des Zermalmens und der Zerstörung.
Das ist meine Stadt ... Blutbahnen, die nicht sterben und Wellen, die das Salz tränken, ohne dass die Tränen sie auseinandertreiben und das Weinen und die Traurigkeit sie fesseln könnten ... Wie jede Eiche, die nicht vor Durst mitten im Ödland und vor Trockenheit der Gefäße umfällt ... Genau so ist sie ... sie bricht nicht zusammen, und sie kann nicht ihren Puls und ihren Atem beruhigen, es sei denn, dass der Tod sie umzingelt ... In diesem Moment schüttelt sie sich, und kein Hindernis steht ihr im Weg ...
Wie in jeder Nacht in den Städten dieses Landes, setzt sich die Bewegung fort, und der Puls schlägt weiter ... Die Verkäufer der gekochten Eier, der Zigaretten und der Streichhölzer sind mehr geworden. Sie stehen an ihren blauen Wagen mit verkniffenen Gesichtern mitten auf dem Bürgersteig. In ihren Gesichtern steht aufgewühlte Traurigkeit und ein Anflug von Angst. Ihre verlorenen Augen versinken in einem unbekannten Morgen, der mit Bränden gefleckt ist ... Wie oft wurde ihnen verboten, hier ihre Waren anzubieten. Die Polizei verfolgte sie nächtelang. Aber sie kehren zurück mit einer merkwürdigen Hartnäckigkeit, ohne sich darum zu scheren, was passieren könnte ... Sie drehen ihre Runden und stellen mit viel Geduld ihre Waren auf den Bürgersteig ... Und inmitten des Staubs und der Fingernägel gehen die Blicke dahin, genährt von der Hässlichkeit der langen Straße. Aber sie klammern sich fest an ihre Standorte im Bahnhof, ohne von Angst und Drohungen eingeschüchtert zu werden ... Der Fels bröckelt Stein für Stein ... Kiesel für Kiesel ...






