Ahmad al-Nuaimi
Ein Schluss, der überraschend im Nichts endet... - eine Erzählung, die ihre Chronologie aufbricht: Ahmad Nuaimi beschreibt einfallsreich alltägliche Nöte und Sorgen und überrascht durch das Naheliegende.
Ahmed Nuaimi wurde 1968 in Irbid, Jordanien, geboren. Er studierte Arabisch und Arabische Literatur an der Yarmouk-Universität in Irbid, wo er 2002 erfolgreich sein Magisterstudium abschloss. Zur Zeit promoviert er über das Thema „Die menschliche Attitüde im modernen arabischen Roman“. Seit seiner Jugend nimmt er immer wieder erfolgreich an Schreibwettbewerben teil, wobei sein literarisches Tätigkeitsfeld von der Kurzgeschichte über den Roman bis hin zur Literaturkritik reicht.
Seine Erzählung „Artikel“ wurde im Rahmen eines Übersetzungsprojektes arabischer Autoren ins Chinesische übersetzt. In dieser Geschichte schreibt ein Journalist einen Artikel, der sich mit moralischem Nachdruck gegen die Unart des Rauchens wendet. Der Leser, der über die Schulter des Journalisten den Artikel liest, wird zugleich auch Zeuge seiner Entstehungsgeschichte. Dabei stößt er schließlich auf ein pikantes Detail: Der Journalist raucht Kette! Mit bissiger Ironie und spöttischer Polemik illustriert Ahmad Nuaimi die Kluft zwischen Realität und Anspruch.
- 1997 Königin-Nour-Preis der Kinderliteratur für seinen erschienen Roman Salmas Klinik
- 2002 Literaturpreis der arabischen Kulturhauptstadt Amman für die Geschichtensammlung Acht Wolken für einen regnerischen Mann







