Hintergrundinfo

Hintergrundinformationen


Auswahlverfahren:

Um eine möglichst repräsentative Auswahl „Junger Arabischer Autoren“ zu ermitteln, haben die Goethe-Institut Nahost/Nordafrika eine Expertenjury soweit wie möglich vor Ort eingesetzt. Diese Auswahlgremien setzen sich aus bis zu fünf Juroren zusammen, die im Literaturbetrieb, im Verlagwesens, im literaturkritischen oder akademischen Bereich Experten für die jeweilige Landesliteratur sind. Sie haben, je nach Größe des Landes, bis zu sieben Schriftsteller ausgewählt, die allesamt nicht älter als Jahrgang 1960 sind, vorzugsweise Prosa schreiben und in ihrem Heimatland leben oder mit ihm in ständiger Verbindung stehen. Das weite Feld arabischer Exilliteratur konnte dabei nicht berücksichtigt werden, da es den Rahmen des Projekts gesprengt hätte.

Die einzelnen Portraits, Leseproben, Fotos und Bibliographien wurden dabei im Allgemeinen von einem freien Redakteur vor Ort zusammengestellt.

Die Auswahl der mehr als 70 „Jungen Arabischen Autoren“ erhebt keinen Anspruch auf einen normativen Literaturkanon. Vielmehr versteht sich diese Informationsplattform als ein offener Diskussionsbeitrag, der „Junge Arabische Autoren“ für den deutschen, arabischen wie auch internationalen Leser zugänglich, lesbar und somit diskutierbar machen will.

Transkription:

Die in den deutschen Texten verwendete Umschrift orientiert sich an der von der „Deutschen Morgenländischen Gesellschaft“ vorgeschlagenen Transkription. Dabei wird auf Sonderzeichen weitgehend verzichtet, um dem Leser, der nicht mit der DMG-Transkription vertraut ist, die Aussprache der arabischen Titel zu erleichtern. Ausgenommen sind hierbei die Vokallängungen ā, ī, ū, sowie der Konsonant ğīm. Die emphatischen Laute werden nicht gekennzeichnet, während die Konsonanten thā’, khā’, dhāl, ghain sich durch ein nachgestelltes h unterscheiden.

In den Leseproben wird die von den Übersetzern benutzte Umschrift beibehalten. Darüber hinaus werden die Autorennamen in der vom Autor bevorzugten Schreibweise verwendet.

Zitate:

In den deutschen Autorenportraits werden generell die ins Deutsche übersetzten Titel verwendet, auch wenn das Buch noch nicht übersetzt wurde. Der Leser kann jedoch durch einen direkten Link vom Text auf die Bibliographie gelangen. Dort sind die arabischen Titel in lateinischer Transkription vorhanden, sowie die bibliographischen Angaben der bereits ins Deutsche übersetzten Werke. Dabei möchten wir darauf hinweisen, dass die hier übersetzten Titel von den Buchtiteln späterer Übersetzungen abweichen können.

Literaturkritik:

Während die Übersetzung der Leseproben sich so nah wie möglich am arabischen Originaltext hält, verstehen sich die Autorenportraits zum Teil als freie Übertragungen. Die Abweichungen zwischen den arabischen und deutschen Portraits nehmen einerseits Rücksicht auf den kulturellen Hintergrund der Leser, andererseits entsprechen sie den unterschiedlichen Erwartungen an Literaturkritik.