Lembcke, Marjaleena

© Residenz VerlagLembcke, Marjaleena - Ein Märchen ist ein Märchen ist ein Märchen © NP-Buchverlag
Ein Märchen ist ein Märchen ist ein Märchen
St. Pölten: NP-Buchverlag, 2004 – 128 Seiten
Illustrationen von Sybille Hein
ab 8 Jahren
ISBN: 3-85326-285-6

Arabische Ausgabe
Agency Sphinx of Arts and Letters
2008
Übersetzung: Iman Nafaa

Eine königliche Familie, bestehend aus Vater König, Mutter Königin und Tochter Prinzessin, ist in Schwierigkeiten. Mitten beim gemütlichen Frühstück weigert sich Diener Ludwig auch nur eine weitere Bewegung zu machen, denn der letzte Satz des Schriftstellers lautet: „Der treue Diener Ludwig steht vor der Tür des Frühstücksraums“. Der Dichter hat eine Schreibblockade, weshalb die königliche Familie gezwungen ist, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Der Einstieg aus der Märchenwelt in die wirkliche Welt ist schwierig und voller Überraschungen. Niemand scheint die Sprache der drei Märchenfiguren zu verstehen, ob nun die beiden weiblichen Wesen neue Kleidung kaufen wollen oder ob der König eine Rede vor streikenden Arbeitern hält. Erst als ihnen ein etwa 13jähriger Junge zu Hilfe kommt, der ebenso wie sie aus einer unvollendeten Geschichte hervorgegangen ist, sind sie dem Geheimnis des Schriftstellers auf der Spur. Sie machen die Bekanntschaft mit Graf von Eselsbrücken, der behauptet eine der größten Bibliotheken der Welt zu besitzen, voll mit abgelegten oder weggeworfenen Manuskripten. Diese werden von einem dreiköpfigen Drachen bewacht, der endlich von der Märchenschar befreit wird, da er nichts lieber tut als ganze Geschichten zu lesen. Inzwischen hat sich die märchenhafte Gruppe um fünf straffällig gewordene Jugendliche vergrößert, weiters um elf Waisenkinder. Mittlerweile findet der Schriftsteller durch die Begegnung mit einem Stadtstreicher und den sich verselbständigten Buchgestalten wieder seine Schaffenskraft, schreibt das begonnene Märchen zu Ende und stellt es allen vor. Obwohl die einzelnen handelnden Personen Einspruch erheben möchten gegen Teile der vollendeten Geschichte, lässt sich diesmal der Schriftsteller nicht beirren. Er erzählt ein modernes Märchen vom ständigen Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Arm und Reich, zwischen Macht und bösem Zauber bis hin zum guten Ende. Denn die Schlossbewohner schaffen es, die Flammen des Bösen zu löschen. Ob aber Prinzessin Rosarot nun den neu hinzugekommenen Prinzen heiraten wird oder doch den Jungen Don Quijote, das bleibt offen. Denn: „Der Schriftsteller hat sich noch nicht entschieden. Wer in diesem Märchen lebt, wird es erleben.“
(Verlagsinformation)

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