Mittelmäßiges Heimweh
Ganz auf der Höhe seiner Kunst. So gibt es hier auch inhaltlich wieder das volle Genazino-Programm: Humor und Melancholie, Ironie und Alltag.
Gerrit Bartels, Der Tagespiegel 2007
„Die Fähigkeit zu genauer Beobachtung alltäglicher Szenen, der Sinn für Situationskomik und die Neigung, aus dem Beiläufigsten die condition humaine zu deuten – all dies zeichnet Genazino zweifellos aus.“
Ulrich Greiner, Die Zeit 2007
Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman
Wilhelm Genazino schildert in diesem lichten Buch nicht nur die Erweckung des jungen Mannes zur Literatur, er hat der von einer milden Melancholie eingefärbten Geschichte ausserdem und in schönster Beiläufigkeit eine Reflexion auf das zutiefst Humane des Erzählens eingeschrieben, und er hat, zuletzt, ein wunderbares Selbstporträt geschaffen: Wilhelm Genazino erzählt uns, wie einer das Hineinhören und Hineinsehen in die Wirklichkeit gelernt hat, und er erzählt es uns wie einer, der nie etwas anderes getan hat, der immerzu die Erscheinungen des Lebens belauscht und befragt und alles mit nie erkaltender Zuneigung in Kunst verwandelt.
Roman Bucheli, NZZ 2003
Ein Regenschirm für diesen Tag
...Ein fabelhaft, philosophisches Buch, geschrieben mit einem großen kindlichen tiefsinnigen Staunen...
Iris Radisch, Das literarische Quartett, ZDF 2001
[...] er entdeckt liebevoll die Bedeutung in all den kleinen Dingen und unwichtigen Menschen, so wie sie sind.
Matthias Teiting, titel-magazin.de 2001









