Durs Grünbein: Rezensionen

Vom Schnee oder Descartes in Deutschland
Als sei das Versepos zurückgekehrt: Eine Gelehrtengeschichte in ihren Auf- und Abschwüngen, ohne dass etwas stockt. Mit Grünbeins klarschöner, auch sinnlicher Sprache kann man nicht lassen von einem genialen Denker. Es ist, als könne man Descartes neu entdecken, ja, sogar verstehen. Und das bleibt das Besondere an dieser Verserzählung des Dichters Durs Grünbein.´

Jürgen Verdofsky, Frankfurter Rundschau 2003


Erklärte Nacht
Selten war Grünbein derart variantenreich in seiner Rhythmik, findig bei Reimen und Assonanzen. Dabei wirken die Maskeraden verspielt in einem positiven Sinn, Anspielungen und Zitate sind weniger verschlossen und ein nicht gering zu schätzender erzählerischer Anteil in den Gedichten macht die Lektüre über weite Strecken unterhaltsam und spannend.

Alexander Müller, literaturkritik.de 2002


Nach den Satiren
Durs Grünbein geriet in die deutschsprachige Literaturlandschaft wie der junge Enzensberger: listig und beweglich. Er brachte sprachliche Virtuosität mit gesellschaftlicher Reflexion zusammen und entzog sich fast immer im richtigen Moment.

Helmut Böttiger Frankfurter Rundschau, 1999

Durs Grübein im Bibliothekskatalog

Recherchieren Sie im Katalog, was in den Bibliotheken der Goethe-Institute an Titeln von Durs Grübein vorrätig ist.

Hörprobe

Durs Grünbein liest Gedichte