Junges Licht
Ralf Rothmann ist auf dem besten Wege, zu einem Klassiker der deutschen Gegenwartsliteratur zu werden. Wie kein anderer Autor seiner Generation, der um 1950 Geborenen, versteht er es, eine bestimmte Region und die in ihr vorherrschende Mentalität einzufangen. ... In sparsam in die Handlung eingestreuten Passagen wunderbarer Prosa erscheint die Welt der Stollen und Flöze tausend Meter unter der Oberfläche jedoch nicht als Ort dreckiger Maloche, sondern als Stätte des Mysteriums und der Poesie.
Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung 2004
Hitze
Kaum ein anderer Autor besitzt seine Gabe, die räudige, komische und gemeine Sprache des subproletarischen Alltags zu notieren. Früher war das Ruhrgebiet der Schauplatz dieser Sondierungen, jetzt ist es Berlin.
Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung 2003
Ein Winter unter Hirschen
Ralf Rothmanns neue Erzählungen sind Geschichten, in denen alles so kurz wie möglich ist. Jeder Ökonom müsste seine Freude daran haben. Das Verhältnis von Aufwand und Resultat ist bestechend, verblüffend, wie viel erzählt werden kann auf so wenigen Seiten.
Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung 2001








