Veranstaltungskalender

"A Home for a Unique Individual"

Erste Einzelausstellung von Rosa Barba in Spanien

Ausstellung
Samstag, 19. Januar bis Sonntag, 9. Juni 2013 | Eröffnung: 19. Januar - 17 Uhr
MUSAC- Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y León | Avenida de los Reyes Leoneses | 24008 León
Eintritt 5€/2€; Di-Fr 11-14 Uhr und 17-20 Uhr; Sa-So, Feiertage 11-15 Uhr und 17-21 Uhr
+34 98 7090000
musac@musac.es
Rosa Barba
Rosa Barba
Rosa Barba, A Home for a Unique Individual, 35 mm film still, 2013
Am 19. Januar 2013 eröffnet MUSAC, Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y León "Un lugar para un único individuo"/“A Home for a unique Individual”, die erste Einzelausstellung der Künstlerin Rosa Barba in einem spanischen Museum. Die Ausstellung ist ein speziell für das MUSAC konzipiertes Projekt, das die Arbeiten der Künstlerin in einen Bezug zu der einzigartigen Architektur des Museums stellt und auf eine poetische Weise auf die Topographie der Region anspielt.

Das Museum präsentiert Barbas jüngste Filminstallationen, die den Konventionen der Filmsprache und deren Verwendung von Licht, Ton und Text trotzen.

Rosa Barbas Arbeitswerkzeug ist der Film in seiner Gesamtheit, angefangen bei den physikalischen Eigenschaften des Zelluloids, über das Licht, den Projektor und dessen Klang, bis hin zu den Strukturen des Narrativen mit den teilweise unwirklichen Protagonisten, Orten und Geschichten.

Barbas Annäherung an den Film geschieht aus „skulpturaler“ Perspektive, wenn sie den Film und die Projektoren gelegentlich in Einzelteile zerlegt, um neue bewegliche Elemente zu kreieren oder die Kamera auf Objekte und Landschaften richtet, um ihre Form zum Thema zu machen.

Film, Ton und Text sind die drei wichtigsten Bereiche im Oeuvre der Künstlerin. Für sie ist der Film eine Erweiterung der Sprache und ihr Werk entsteht aus der Verwendung von Worten, Klängen und Musik, Bildern, Lichtstrahlen und dem Einsatz des Projektors als einem rein skulpturalen Objekt. Der Raum – sowohl der architektonische als auch der filmische – wird zum grundlegenden Element der ästhetischen und „subversiven“ Erfahrung und der Betrachter zum aktiven Akteur.

Die Filme von Rosa Barba sind eine Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion. Von den technischen Mitteln beim Drehen, über den feinen Klang – eine Mischung aus Vibrationen und Instrumentalem – bis zur Wahl der Schauplätze für ihre „Geschichten“, alle Filme von Rosa Barba werden für den Betrachter-Protagonisten, inmitten von Barbas komplexem filmischen Konstrukt verortet, zu einem sinnlichen und psychologischen Erlebnis.


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