Archiv: Cine Allemand 1 2003/2004

Im Juli 

„Im Juli“ erzählt die Geschichte eines jungen Referendars, dem die Schüler auf der Nase herumtanzen, der wenig Sozialkontakte hat und dann von einer flippigen Schmuckverkäuferin auf einem Straßenbazar einen Ring mit einer Sonne aufgeschwatzt bekommt, der ihm das große Glück bringen soll.

Die Schmuckverkäuferin Juli ist schon lange in Daniel (Referendar) verliebt, er aber glaubt, die große Liebe seines Lebens in Gestalt einer jungen Türkin, Melek, entdeckt zu haben, weil sie das Zeichen der Sonne auf ihrem T-Shirt trägt. Melek macht sich auf nach Istanbul; Daniel beschließt ihr nachzureisen und macht sich auf den weiten Trip von Hamburg in die Türkei. Verprügelt, verführt, ausgeraubt, zum ersten Mal in seinem Leben einen Joint rauchend, von türkischen Grenzpolizisten ins Gefängnis gesteckt, wird die wilde Odysee durch Südosteuropa für Daniel eine Reise in ein neues Leben.

Scénario loufoque, road movie: ramener un cadavre en Turquie. Un conte de fée: le voeu se réalise à Istanbul. Une histoire d'amour... Fatih Akin, "jeune turc" du cinéma allemand réussit un film drôle, léger et grave à la fois: les clichés volent en éclats.

Der Regisseur - Fatih Akin

Biographie:
Fatih Akin wurde 1973 in Hamburg als Sohn türkischer Eltern geboren. Parallel zu seinem Regiestudium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg (Abschluss 2000) enstand unter anderem sein Spielfilm „Kurz und schmerzlos“ und „Im Juli“.
Auch als Schauspieler macht sich Akin einen Namen –
zuletzt in dem Kurzfilm von Idil Üner
„Die Liebenden vom Hotel Osaman“. Zurzeit arbeitet
er an seinem neuen Spielfilm „Solino“.

Filmographie – eine Auswahl:
"Sensin - Du bist es!“ (1995),
„Getürkt“ (1996),
„Kurz und schmerzlos“ (1998),
„Kismet“ (1999),
„Im Juli“ (2000)

Unterrichtsmaterial:

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