Sophie Scholl - die letzen Tage

Der Gestapo-Mann Mohr beginnt Sophie zu bewundern. Er würde ihr helfen, wenn sie sich als Mitläuferin darstellen würde. Doch sie steht zu ihrer Überzeugung und konfrontiert Mohr mit seiner unreflektierten Meinung zu Recht und Gerechtigkeit. Der Chef des "Volksgerichtshofes" Roland Freisler wird von Berlin nach München geschickt, um einen Schauprozess gegen die Studenten zu führen, bei dem das Todesurteil schon vorher feststeht. In einer allen juristischen Regeln Hohn sprechenden Verhandlung werden Sophie und ihr Bruder zum Tode verurteilt. Gegen den wutschnaubenden Freisler schlägt sie sich großartig und gewinnt durch ihre unbeeindruckte Haltung sogar die Zustimmung der männlichen nationalsozialistischen Zuschauer.
Direkt nach dem Urteil werden die Geschwister zur Hinrichtung nach Stadelheim geführt. Sophie und Hans Scholl können sich noch von ihren Eltern verabschieden. Dann teilen sie sich ihre letzte Zigarette. Mit ihrem Widerwort gegen Freisler behielt Sophie Scholl Recht: "Heute hängt ihr uns, und morgen werdet ihr es sein, deren Köpfe rollen!"
(Quelle: Filmportal.de)
Regie: Marc Rothemund
Jahr: 2004, 116 Min
Darsteller: Julia Jentsch (Sophie Scholl), Fabian Hinrichts (Hans Scholl), Alexander Held (Robert Mohr), Florian Steiner (Christoph Probst), Johannes Suhm (Alexander Schmorell), Johannes Gastdorf (Else Gebel), André Hennicke (Dr. Roland Freisler)
Thematische Schwerpunkte: die Widerstandsgruppe Die Weiße Rose, Widerstand im NS-Regime, Zivilcourage
Alter und Sprachniveau: ab 15 Jahren, ab Niveau B1; in Frankreich ab Troisième
DVD: im Handel erhältlich









