
Digitale Fotoapparate gehören zu den Hauptmedien der Jugend. Es sind Medien, mit denen Jugendliche ohnehin täglich umgehen und mit denen sie sich identifizieren können.
Und so war die Idee geboren: Jugendliche (Klassen oder einzelne Gruppen) erarbeiten in einem Kurzfilm von ca. 90 Sekunden ein Thema, dass ihnen nicht fremd ist. Sie sollen dafür keine komplizierte Technik anwenden, sondern vielmehr ihre schon vorhandene Medienkompetenz nutzen, eventuell auch vertiefen, indem sie z.B. die Videofunktion der Digitalkameras oder Webcams und die meist schon integrierten Schnittprogramme für die Filmerstellung verwenden.
Gleichzeitig nutzen und erfahren Schüler die „Fremdsprache“ als authentisches Kommunikationsmedium. Sie ist nicht mehr nur Unterrichtssprache, denn die Schüler und Schülerinnen drehen ihren Film in der Partnersprache und dieser wird zudem über eine eigens eingerichtete Community-Plattform einer großen Öffentlichkeit präsentiert. Auch erhält ihr Film – wie ihnen aus diversen Internetportalen geläufig – über Positivbewertungen (Sternchen) durch andere Internetbenutzer ein erstes Feedback.
So kann sich über das eigene aktive fremdsprachliche wie filmische Tun hinaus gleichzeitig ein reger interaktiver virtueller Austausch entwickeln, geleitet von der Neugierde und dem Interesse daran, wie andere das Thema umgesetzt haben.







