
Ende November in Köln. Die Stadt ist ruhig, es herrscht vorweihnachtliche Stimmung. Raupach, Ermittler bei der Kölner Kripo, hat zu tun: rätselhafte Morde ohne Zusammenhang, dafür aber kryptische Drohbriefe in der Art von Schillers Gedichten.
Dieser Thriller steht unter der Devise aller Kriminalromane: "Die Wahrheit ist stets nicht zu fassenden Indizien auf der Spur." Thomas Kastura gelingt es, geschickt seine Figuren aufzustellen (zu Beginn werden die Personen in einer Vielzahl von Szenen eingeführt) und sie feinfädig miteinander zu verflechten. 500 Seiten später endet der sich über den Monat Dezember hinziehende Roman in einem starken, atemberaubenden Finale.







