Veranstaltungen

Willy Römer: Alltagsleben in Berlin. Fotografien 1919 - 1933

Ausstellung
Fr 05.04. - So 26.05.2013, Di - Sa: 10:00-17:00 Uhr, So: 12:00-17:00 Uhr
Street Level Photoworks, Trongate 103, Glasgow
Am 1. Donnerstag im Monat hat die Galerie bis 20 Uhr geöffnet.
Foto: bpk / Staatliche Museen zu Berlin – Kunstbibliothek / Willy Römer.Foto: Holzsammler bpk / Staatliche Museen zu Berlin – Kunstbibliothek / Willy Römer.Street Level in Glasgow eröffnet als erste Station die internationale Tourneeausstellung „Willy Römer: Alltagsleben in Berlin. Fotografien 1919 – 1933“ welche durch das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit seinen Partnern realisiert wurde.

Der Berliner Pressephotograph Willy Römer (1887-1979) gilt als einer der wichtigsten Chronisten der politischen Umbrüche in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Seine „Photothek Römer & Bernstein“ trat als eine der bedeutendsten Pressebildfirmen der Weimarer Republik in Erscheinung. Die Ausstellung zeigt Römers Arbeiten von der Novemberrevolution 1918 bis zum Reichstagsbrand 1933. Neben der Dokumentation der politischen Vorgänge jener Zeit zeigen Römers Werke sein persönliches Interesse an dem Leben auf den Höfen und Gassen Berlins und seine photographische Annäherung an die Widersprüchlichkeiten und Extreme des Aufstiegs Berlins zur Weltmetropole.

Willy Römer begann seine Karriere als Pressephotograph mit einer 1903 aufgenommenen Lehre bei der ersten deutschen Presseagentur, der Berliner Illustrations-Gesellschaft. In den anschließenden Wanderjahren nahm Röhmer verschiedene Arbeitsverhältnisse in Berlin und Paris auf und erwarb sich eine gründliche photographische Ausbildung. Im November 1918 kam er von seinem Kriegsdienst als Soldat zurück nach Berlin und übernahm von einem Kollegen die Firma „Photothek“. Unter dieser Bezeichnung erschienen von nun an seine Aufnahmen. 1920 verband sich Willy Römer mit einem Teilhaber, Walter Bernstein, der vor allem den kaufmännischen Teil der gemeinsamen Arbeit erledigte. Die Firma Photothek Römer & Bernstein existierte von ihrer Gründung im Februar 1920 bis zu ihrer Schließung durch das NS-Regime am 30. September 1935.

Eine Ausstellung des Goethe-Instituts in Kooperation mit der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin und der bpk - Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte

Am ersten Donnerstag im Monat ist die Galerie bis 20:00 Uhr geöffnet.

Diese Ausstellung wird von folgenden Veranstaltungen begleitet:

Freitag 26. April: Vortrag am Goethe-Institut Glasgow

Samstag 27. April: Vortrag in Street Level Photoworks Galerie, Glasgow

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