Nach Radde

Nach Radde's Tod

Auch wenn das Kaukasische Museum nach Raddes Tod weiterbestand, verlor es mit ihm seinen wichtigsten Gönner und unermüdlichsten Förderer.
Die Geschichte des Museums ist untrennbar mit dem Namen Gustav Radde verbunden. Bis ins Jahr 1917 existierte das Museum in der Form, wie es Radde gegründet hatte.
Die Jahresberichte Büste Raddes wurden gewissenhaft weitergeführt und so manche Sammlung durch neue Exponate bereichert. Die Museumsräumlichkeiten bedurften jedoch einer vollkommenen Renovierung, welche durch die Revolution von 1917 nicht möglich war.
1925 wurde auf dem Vorplatz des Kaukasischen Museums ein neues Bauwerk errichtet, welches einen Teil der Sammlungen des Museums aufnahm. Die Exponate des Kaukasischen Museums befinden sich heute im Archiv des georgischen Nationalmuseums. Das ursprüngliche Gebäude des Kaukasischen Museums wurde abgetragen und durch einen Neubau ersetzt. Bis heute erhalten ist das Gebäude, welches das Mädchengymnasium beherbergte. In ihm befindet sich neben dem französischen Kulturinstitut auch die archäologische Abteilung des Nationalmuseums.
Eine marmorne Büste Raddes im Hof des Museums erinnert an den Wissenschaftler.