AFRITECTURE - Bauen mit der Gemeinschaft
Afrikas Innovative Ansätze im sozial engagierten Bauen
14.09.2013 - 12.01.2014, täglich außer Montag 10.00-18.00 Uhr, Do bis 20.00 Uhr
Architekturmuseum der TU München, in der Pinakothek der Moderne, Barer Strasse 40, München
Tel. 089-15921-480
Die zeitgenössische Architektur in Afrika zeigt im Bereich des sozial engagierten Bauens derzeit viele innovative Ansätze: Ob Schulen, Kindergärten, Marktanlagen, Kliniken, Kulturzentren, Sportanlagen oder Versammlungsräume - es sind gerade öffentliche Bauten und gemeinschaftliche Einrichtungen, an denen sich neue Nutzungs- und Baukonzepte abzeichnen. Vielfach sind die späteren Nutzer unmittelbar am Entwurfs- und Bauprozess beteiligt. Neben dem Einsatz aktueller Technologien sind viele der Bauprojekte aus lokalen Materialien entwickelt und greifen vergessene Bautraditionen wieder auf.
Das Architekturmuseum der TU München legt in der Ausstellung »AFRITECTURE - Bauen mit der Gemeinschaft« den Fokus auf genau jene Projekte, die oftmals von Architektinnen und Architekten initiiert wurden und deren Konzeption globale Zusammenhänge genauso mit einbezieht wie die lokale Kultur und die Bedürfnisse einzelner Gesellschaftsgruppen. Durch die Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte entwickelten sie nachhaltige Lösungsansätze, die in der Ausstellung anhand von 28 Projekten aus zehn Ländern Subsahara Afrikas wie Kenia, Nigeria, Burkina Faso oder Südafrika gezeigt werden. Sie sind seit der Jahrtausendwende entstanden und wurden von afrikanischen, aber auch von europäischen und US-amerikanischen Architekten geplant.
Im Rahmen von "AFRITECTURE" wird die Ausstellung „Marlboro South“ präsentiert, sie wurde maßgeblich vom Goethe-Institut Johannesburg unterstützt und ist ein Best Practice Beispiel für eine Zusammenarbeit zwischen community (Marlboro South), Universität (University of Johannesburg) und Architekten (26’10 Architects).
"AFRITECTURE" wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Vorträgen und einem ganztägigen Symposium, das zentrale Aspekte der Ausstellung wie die Urbanisierung Afrikas, Partizipation und die Frage nach der architektonischen Identität aufgreift. Ein Katalog erscheint in einer deutschen und einer englischen Ausgabe im Hatje Cantz Verlag.
Zur Ausstellungseröffnung sprechen Prof. Dr. Regine Keller, Vizepräsidentin der TU München, Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, Prof. Dr. Andres Lepik, Direktor des Architekturmuseums der TU München.




