"Kairo, 11. Februar" - Hörspiel von Sonallah Ibrahim und Samir Nasr
Premiere und Gespräch über die ägyptische Revolution
22.10.2013, 19.00 Uhr
Konferenzsaal 2 der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße. 28, 10785 Berlin
Eintritt frei
Information: Tel. 030 / 269 35 7311
Die ägyptische Revolution hält seit Anfang 2011 die Welt in Atem. Als am 11. Februar Hosni Mubarak zurücktrat, schienen die Hoffnungen der Menschen auf ein freies, demokratisches Ägypten und ein friedliches, gesellschaftliches Zusammenleben zum Greifen nah.
Der bedeutende ägyptische Schriftsteller Sonallah Ibrahim und der deutsch-ägyptische Regisseur Samir Nasr gehen in ihrem Hörspiel „Kairo, 11. Februar“ zurück an diesen entscheidenden Tag der ägyptischen Revolution. Wir begleiten Sonallah Ibrahims Alter Ego auf einer Odyssee durch ein brodelndes Kairo mit dem Ziel, den Tahrir-Platz zu erreichen. Auf diesem Weg erinnert er sich an fünf Schlüsselszenen aus seinem Leben. Sie stehen exemplarisch für die neuere Geschichte Ägyptens und erzählen viel über die Tradition von Unterdrückung und Widerstand.
BEGRÜSSUNG l 19 Uhr Franziska Richter, Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und Gabriele Becker, Regionalleiterin Nordafrika/Nahost des Goethe-Instituts
HÖRSPIEL „Kairo, 11. Februar“ (55 Minuten) - Der Erzähler wird von dem Schauspieler Matthias Habich live gelesen.
GESPRÄCH über das Hörspiel und die Entwicklung der ägyptischen Revolution mit Sonallah Ibrahim, Schriftsteller
Samir Nasr, Regisseur Regine Ahrem, Rundfunk Berlin Brandenburg Matthias Habich, Schauspieler Julia Gerlach, freie Journalistin. Moderation: Shelly Kupferberg, Kulturradio vom rbb
Eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Rundfunk Berlin Brandenburg und dem Goethe-Institut Kairo in der Reihe KULTUR als Brücke
Sendehinweis
Das Hörspiel wird am Sonntag, 27.Oktober 2013, im Kulturradio des RBB um 14:04 gesendet. Es ist anschließend für sieben Tage in der Mediathek des RBB nachhörbar.




