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THE SPACE BETWEEN US - Mobilität, Kunst, Stadtraum

Experimentelle Strategien im Umgang mit dem transafrikanischen Raum

Ausstellung
27.09. - 22.12.2013
ifa Galerie, Linienstraße 139/140, 10115 Berlin und im öffentlichen Raum von Berlin
Tel. 030 - 28 44 91 40
fischer@ifa.de

"Transafrika" ist Teil vielfältiger Erinnerungsräume und Bewegungen, die den Kontinent mit der Alten und Neuen Welt verbinden.
THE SPACE BETWEEN US befasst sich mit den transafrikanischen, transkulturellen und transkontinentalen Verstrickungen, die bis nach Deutschland reichen. Im Zentrum stehen künstlerische Positionen, die an kritische Diskurse anknüpfen und die Geschichte der Beziehungen sichtbar machen. Das Projekt bedient sich verschiedener Ausstellungsformate: der Schau von fotografischen Reproduktionen auf Werbegroßflächen im öffentlichen Raum und der Präsentation von experimentellen Positionen in den ifa-Galerien. Dazu kommen Leseraum, Musikworkshop, Filmprogramm, Stadtspaziergänge und Führungen. Die Vielfalt der Formate – die Verbindungen, die zwischen ihnen gezogen werden, die Bewegungen, die sie provozieren – spiegelt die Vielschichtigkeit und gleichzeitige Besonderheit jedes Mediums wider.

Die ifa-Galerien sind als Basisstationen des Projekts darauf ausgerichtet, den Umgang mit Mobilität und hybriden Formen aufzuzeigen sowie die Krise der Ausstellung "ethnografischer Objekte" zu adressieren. Die Arbeiten formulieren Ansätze von und suchen nach experimentellen Strategien im Umgang mit dem transafrikanischen Raum, der kolonial und ethnologisch geprägten (Kunst-)Geschichte und der gleichzeitig ungleich gedachten Gegenwart. 

Die Ausstellung wird auch im öffentlichen Raum Berlins und Stuttgarts (2014) ausgerichtet. Werbeflächen wurden als feste Standorte angemietet; weitere Freiflächen kommen nach dem Zufallsprinzip hinzu. Die Nähe zur Werbung ist beabsichtigt. Sie hinterfragt den Begegnungsraum von Kunst und Publikum, die Exklusivität des Zugangs zu Kunst im Ausstellungsraum, die Bedeutung des Öffentlichen und die Sichtbarkeit der Mobilität von Bildern und Menschen.

Kuratorin: Marie-Hélène Gutberlet, Kooperationspartner: Hauptstadtkulturfonds Berlin, Auswärtiges Amt, Aktion Afrika, Innovationsfonds des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Goethe-Institut Johannesburg, Ströer Berlin und Stuttgart.

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