
1960 – Eine riesige Migrationswelle schickt über eine Million griechische Gastarbeiter in die Münchener Bahnhofshalle: Griechen, die ihr Land verlassen, auf der Suche nach einem besseren Leben, einem Leben in der Fremde. Zusammengedrängt in den Zugabteilen und mit den Kassetten von Stelios Kazantzidis, dessen Lieder von dem Schmerz und der Sehnsucht der Migranten handeln, in ihren Koffern, verlassen sie Griechenland. Nur für ein paar Jahre, versteht sich, um Geld zu verdienen. Und dann zurück in die Heimat – so war es geplant. Einige von ihnen haben wahrlich ihr Glück gefunden, ihr Ziel erreicht und sind zurückgekehrt. Viele sind für immer geblieben, in Deutschland, einem Land, das später für sie und ihre Kinder die zweite Heimat werden sollte.










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