Seine ersten literarischen Versuche machte K. auf Russisch. Im Selbstverlag veröffentlichte er fiktive Reiseberichte unter dem Titel "Konturkarten der Liebe". 1998 begann er deutsch zu schreiben und hatte damit durchschlagenden Erfolg auf den Berliner Lesebühnen. Seine Fangemeinde wuchs rasch. Als "Russe vom Dienst" (Stgt. Z., 29.12.2001) veröffentlichte er regelmäßig Texte auf den Berliner Seiten der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", schrieb Kolumnen in der "taz" und der "Frankfurter Rundschau. ...
Sein erster Erzählband erschien 2000 - benannt nach seiner Partyreihe - unter dem Titel "Russendisko". In schnörkelloser Sprache und mit hintergründigem Witz schilderte K. darin Episoden aus dem russischen Emigrantenmilieu. Durch das Stilmittel der Verzerrung und einen Dreh ins Surreale wirken die Texte bisweilen grotesk, obwohl der Autor Wert darauf legt, dass seine Geschichten alle erlebt wurden und keinesfalls erfunden sind...
Innerhalb kürzester Zeit war er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Jungautoren in Deutschland avanciert. Seine Popularität nutzend, gab K. 2001 ein Buch mit dem Titel "Frische Goldjungs" heraus, in dem er Kurzgeschichten von noch unbekannten Berliner Autoren versammelte. Sein "Dschungelbuch" (2003) über deutsche Kleinstädte und die deutsche Provinz, die er während seiner Lesereisen kennen gelernt hatte, stieß bei der Kritik wiederum auf großes Lob: Mit dem Status der "unschuldigen Unkenntnis" sei K. durch die deutschen Lande gezogen, habe seinen ethnografischen Blick schweifen lassen und dabei geholfen, bestehende Russenängste abzubauen sowie nachhaltig zur Völkerverständigung beizutragen,
Sein erster Erzählband erschien 2000 - benannt nach seiner Partyreihe - unter dem Titel "Russendisko". In schnörkelloser Sprache und mit hintergründigem Witz schilderte K. darin Episoden aus dem russischen Emigrantenmilieu. Durch das Stilmittel der Verzerrung und einen Dreh ins Surreale wirken die Texte bisweilen grotesk, obwohl der Autor Wert darauf legt, dass seine Geschichten alle erlebt wurden und keinesfalls erfunden sind...
Innerhalb kürzester Zeit war er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Jungautoren in Deutschland avanciert. Seine Popularität nutzend, gab K. 2001 ein Buch mit dem Titel "Frische Goldjungs" heraus, in dem er Kurzgeschichten von noch unbekannten Berliner Autoren versammelte. Sein "Dschungelbuch" (2003) über deutsche Kleinstädte und die deutsche Provinz, die er während seiner Lesereisen kennen gelernt hatte, stieß bei der Kritik wiederum auf großes Lob: Mit dem Status der "unschuldigen Unkenntnis" sei K. durch die deutschen Lande gezogen, habe seinen ethnografischen Blick schweifen lassen und dabei geholfen, bestehende Russenängste abzubauen sowie nachhaltig zur Völkerverständigung beizutragen,
Mit freundlicher Erlaubnis des Verlages dem
„Munzinger-Archiv/Internationales Biographisches Archiv“ entnommen
„Munzinger-Archiv/Internationales Biographisches Archiv“ entnommen








