Über das Projekt

Über das Projekt

Herzlich willkommen auf der DIP in SOE-Seite!

Unser Projekt fördert im Zeitraum von 2015 bis 2017 mediengestütztes Lernen und Lehren an Schulen in der Region Südosteuropa (SOE).

Unter dem Motto "digital-interkulturell-projektorientiert (DIP)" werden innerhalb dieser drei Jahre in den Ländern Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Griechenland, Kroatien, Rumänien und Serbien Kompetenz- und Fortbildungszentren entstehen, an denen ausgebildete Lehrkräfte (DaF- und Medien-Multiplikatoren) ihre Kollegen im Bereich des multimedialen Unterrichts unterstützen und fortbilden.

Das Ziel des Projekts ist die Einführung eines mediengestützten Unterrichtsmodells an den insgesamt 12 Pilotschulen.


Sinnvolle Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien im Unterricht

In den meisten Schulen sind digitale Medien präsent. Sie haben Computerräume, Laptopklassen, Tablets für den Unterricht, interaktive Whiteboards, doch wie man diese im Unterricht sinnvoll didaktisch und methodisch einsetzten kann, ist oftmals unbekannt. Der Einsatz digitaler Medien bei der Unterrichtsgestaltung ermöglicht einen modernen, innovativen und abwechslungsreichen Unterricht und schafft eine anregende und motivierende Lernatmosphäre.

Das Projekt DIP in SOE will mit dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht Schüler individuell fördern und die Unterrichtsinhalte mit ihrer Lebenswelt verbinden. Schüler sollen dazu angeregt werden, mit Hilfe digitaler Medien im schulischen und außerschulischen Kontext autonom zu arbeiten. Dabei spielen Lehrkräfte eine wichtige Rolle. Bei der Nutzung digitaler Medien im Unterricht erweitern die Lehrkräfte sowohl ihre eigene Medienkompetenz, als auch die ihrer Lerner.

Qualifikation für Lehrkräfte

Ausgewählte Lehrkräfte nehmen mit einem Stipendium an verschiedenen Schulungen des Goethe-Instituts zum mediengestützten Lehren und Lernen in Deutschland teil. Mit den erworbenen Kenntnissen werden sie zu qualifizierten DaF- und Medien-Multiplikatoren und wirken am Projekt DIP in SOE mit. Mit Hilfe von externen Fachexperten entwickeln sie selbstständig eine modulare Fortbildungsreihe, die sich an die Bedürfnisse und Ausgangslage der Lehrkräfte individuell anpassen lässt.

Die Multiplikatoren analysieren den mediengestützten Unterricht und tauschen sich in einem Multiplikatoren-Netzwerk über ihre Erfahrungen aus. Damit legen sie den Grundstein für die spätere Sicherung von Qualitätsstandards. Weitere Lehrkräfte werden fortgebildet und mediengestützter Unterricht an den Pilotschulen erprobt.

Sollten auch Sie an einer Fortbildung zum Thema digitale Medien Interesse haben, können Sie unter Fortbildungen ein Thema auswählen. Unter Veranstaltungen können Sie überprüfen, ob diese Fortbildung derzeit in Ihrem Land angeboten wird.

Pilotschulen

Die teilnehmenden Pilotschulen werden Teil eines internationalen Netzwerks des Goethe-Instituts.

Durch das Projekt entsteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Pilotschulen in der Region SOE und den internationalen Fachexperten der digitalen Bildung, die die Schulen in dieser Zeit beraten. Dadurch erlangen die Pilotschulen eine  Vorbildfunktion in der Bildungslandschaft ihres Landes im Bereich mediengestütztes Lehren und Lernen. Außerdem bekommen sie die Möglichkeit, zu einem Kompetenzzentrum für digitale Medien Ihres Landes zu werden.

Der schulische Fremdsprachenunterricht an den Pilotschulen wird während des Projekts DIP in SOE in seiner weiteren Entwicklung unterstützt. Dabei liegt der Schwerpunkt besonders auf der Durchführung interkultureller digitaler Projekte.

Deutschlehrkräfte bekommen die Möglichkeit, später selbst zu DaF- und Medien-Multiplikatoren ausgebildet zu werden. Die Lerninhalte der entwickelten Unterrichtsmodelle basieren auf den jeweiligen nationalen Curricula.    

Nachdem das Projekt abgeschlossen ist und alle Qualitätsansprüche erfüllt worden sind, bekommen die ausgewählten Pilotschulen eine Auszeichnung als "digital-interkulturell-projektorientierte Pilotschule" des Goethe-Instituts.

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