Konferenz Belgrad 2009, 03.-05.04.2009

Präsentationen der Teilnehmenden

Die meisten der 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten Zukunftswerkstatt 2009 in Belgrad haben am Auftakt in Zagreb teilgenommen. Sie kommen aus den Ländern des westlichen Balkans sowie aus der Schweiz, Österreich und Deutschland. Allen gemeinsam ist das Forschungsinteresse am Thema der Werkstatt sowie die Arbeit an einer Promotion. Im Laufe der Werkstatt werden sie u.a. zu Themen wie Identität (in) der Kunst, Nation und Religion, Nationalisierung der Alltagskultur diskutieren. Die Moderation wird von Teilnehmernübernommen. Auf der Grundlage der Positionspapiere werden weitere Themen in innovativen und interaktiven Diskussionsformaten beleuchtet.

Keynote Speaker:

Wie auch in Zagreb werden in Belgrad themenübergreifend Gastvorträge stattfinden, die sowohl einen Impuls für fortgeschrittene, wissenschaftliche Debatten anbieten wie auch einen Einblick in die serbische Wissenschaftslandschaft erlauben. Sie befassen sich mit der serbischen Identität, mit Nation und Geschichte und werden durch anschließende Diskussionen mit den Referenten vertieft. Folgende Professoren aus Belgrad sind eingeladen:

  • Prof. Dr. Ivan Čolović: Nationalismus in der serbischen Populärkultur
  • Prof. Dr. Dubravka Stojanović: Geschichtspolitik im heutigen Serbien
  • Prof. Dr. Todor Kuljić: Geschichtsrevisionismus in Serbien / "Vergangenheitsbewältigung"
  • Prof. Dr. Aleksander Jerkov: Was sind Nationen für Erzählungen: große Wölfe in der Prosa

Programm:

Der Auftakt der Veranstaltung mit geladenen Gästen ist am Freitag um 19.30 Uhr mit einem Vortrag Prof. Dr. Holm Sundhaussen, Autor von "Geschichte Serbiens: 19.-21. Jahrhundert". Zudem erwartet die Teilnehmer/innen eine thematische Stadtrundführung, eine Präsentation zu Networking sowie ein Abendprogramm.

    Sprachvarianten

    Die Inhalte der Website werden in deutscher, kroatischer, serbischer oder bosnischer Sprache dargestellt. Auf die Unterscheidung und Vereinheitlichung der drei Sprachvarianten Bosnisch, Kroatisch und Serbisch, die sich durch die verschiedenen Herkunftsländer der Beteiligten ergeben, wird verzichtet.

    Deutschland denkt

    Deutschland denkt
    Deutsche Wissenschaftler gibt es viele, aber wie findet man genau die wissenschaftlichen Experten, die für ein aktuelles Projekt gebraucht werden?