Milorad Krstić: Budapest

Im letzten Jahrhundert erhielt Budapest wie jede Metropole ein eigenes Fotoprofil, welches immer noch emblematisch für die Stadt steht. Diese Aufnahmen wirken oft überholt. Es ist nicht leicht, die Stadt so zu fotografieren, dass die Bilder zum Ausdruck der modernen großstädtischen Lebensweise werden. Es ist nicht leicht, fast unsichtbare Zeichen der Entwicklung zu fixieren und die Stadt wie ein Theaterstück oder eine Performance neu zu inszenieren.
Milorad Krstić, der in 5 Jahren nahezu zwanzigtausend Aufnahmen von der Stadt machte, schaffte es. Aus den besten seiner Fotos entstand jene visuelle Montage, eigens für das Goethe-Institut Budapest konzipiert, welche die Menschen, über die Stadt, das Wasser und die Bronze wie über ewige mythologische Figuren und Themen der „civitas“ erzählt.
Das Werk ist im 3. Stock, im Besprechungsraum des Instituts, zu sehen.










