Joseph Vogl:
Das Gespenst des Kapitals

Angesichts der Ereignisstürme im gegenwärtigen Finanzgeschäft widmet sich Joseph Vogl in einem klarsichtigen Essay den Wahrnehmungsweisen, Theorien und Problemlagen dessen, was man mit gutem Grund immer noch Kapitalismus nennen muss. Gerade Finanzmärkte gelten als das Marktgeschehen schlechthin. Unbelastet von den Beschwernissen der Produktion sind sie – für die herrschende ökonomische Doktrin – Schauplätze eines perfekten Wettbewerbs und idealer wirtschaftlicher Ausgleichprozesse: ein segensreiches Zusammenspiel von gewinnorientierten und also ebenso rationalen wie zuverlässigen Akteuren.
Joseph Vogl
Das Gespenst des Kapitals
Diaphanes Verlag, Zürich, 2011
ISBN 978-3-03734-116-2
Das Gespenst des Kapitals
Diaphanes Verlag, Zürich, 2011
ISBN 978-3-03734-116-2









