Die Debatte mit und über EU-Europa wird emotionaler. Mit dem Projekt „Wir und Europa“ laden wir zum Gedankenaustausch über die Bedeutung Europas ein. Wir fragen ungarische und deutsche Schriftsteller nach ihrer Meinung und lassen Autoren aus dem europäischen Ausland am „Rand“ Europas zu Wort kommen.
Frauen wissen, dass Schmuck stets seine eigene Geschichte und Bedeutung hat und ein bestimmtes Stück für seine Eigentümerin nicht aufgrund des Wertes, sondern durch seine Vergangenheit wichtig wird.Mehr ...
Erstaunlicherweise habe ich auch fast ein halbes Jahrhundert nach Verkündigung der Breschnew-Doktrin nicht das Gefühl, dass Armenien in dieser Hinsicht von Russland als Ausland angesehen wird.Mehr ...
Es geschah vor einigen Jahren, im Schlafwagen auf der Zugfahrt von Belgrad nach Wien. Ich hatte eine Liege im Zweibettabteil reserviert, in der Hoffnung, mit einem einzigen Mitreisenden eine ruhige Fahrt zu genießen.Mehr ...
Ich wollte nach Bulgarien fahren, um mein Buch vorzustellen. Dass ich für die Reise auch einen Ausweis brauchen würde, kam mir erst im letzten Augenblick in den Sinn.Mehr ...
Vor zwei Jahren zog ich in eine wunderschöne Wohnung an der Villa Torlonia, von der Terrasse aus konnte man fast über ganz Rom blicken und ich hatte vor, lange zu bleiben.Mehr ...
Ich tröste mich damit, dass Europa, ja sogar die Menschheit, viel schlimmere Zeiten erlebt hat als diese. Auch die Erde hatte viel schwerere Zeiten.Mehr ...
Zu den ernüchternden Momenten meiner politischen Sozialisation gehörte es, als ich erfuhr, dass der Sender Radio Free Europe vom amerikanischen Geheimdienst CIA finanziert wurde.Mehr ...
Ich lebe hier, mitten in Europa, in einem Land, in dem in manchen Bezirken der Hauptstadt immer noch zerschossene Häuserwände an den Zweiten Weltkrieg und den Aufstand von 1956 mahnen.Mehr ...
Letzte Woche bekam ich Besuch von meinem Cousin. Er ist für das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten in Burundi tätig, Projekt Friedenssicherung.Mehr ...
Wenn ich darüber nachdenke, was es bedeutet, ein europäischer Bürger zu sein, und wie man das kurz und bündig beschreiben könnte, kommen mir stets Geschichten in den Sinn.Mehr ...
Vor einiger Zeit fragte mich ein englischer Freund, wozu er eine andere Sprache lernen sollte, wenn er doch mit seiner Muttersprache überall in Europa zurechtkäme.Mehr ...
Gestern, am 12. 9., war ich unterwegs, mit dem Auto. Wann immer möglich, hörte ich Radio. Später, in den Pausen einer längeren Veranstaltung, schaltete ich mich via Smartphone in einen Nachrichten-Ticker.Mehr ...
Mein Europa hat Eselsohren. Mein alter Schulatlas wurde im Frühjahr 1989 gedruckt, im Verlag VEB Hermann Haack Geographisch-Kartographische Anstalt Gotha.Mehr ...
Auch ich würde gerne den Kapitalismus für alles verantwortlich machen, was in Europa nicht gut läuft. Aber dann frage ich mich, was ihn denn eigentlich so groß und, wie es scheint, alternativlos gemacht hat?Mehr ...
Europa ist für mich ein Mythos, es ist der utopische Glaube, die Aufklärung und die Vernunft hätten triumphiert, Zivilisation sei etwas Mögliches und das reine Denken habe gesiegt.Mehr ...
Irgendwann im Frühjahr oder Sommer 1990 besuchte ich Prag und fand mich bei meinen Wanderungen – wenig überraschend – auf dem Wenzelsplatz wieder.Mehr ...
Vielleicht ist Berlin das Problem. Es gibt dort ein Phänomen, das bei zugezogenen Männern um die dreißig zu beobachten ist, man könnte es das Quantenphänomen nennen und es besteht darin, sich nicht festzulegen.Mehr ...