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Eröffnung vor dem Fall des Eisernen Vorhangs
Nachdem das Goethe-Institut Budapest im März 1988 eineinhalb Jahre vor dem Fall des Eisernen Vorhangs eingeweiht worden war, stand der erste Institutsleiter, Egon Graf von Westerholt, vor der schwierigen Aufgabe, den Institutsbetrieb aufzubauen. Es war eine Zeit, als Materiallieferungen aus Deutschland noch auf sehr umständlichen Wegen und verspätet eintrafen und Programmveranstaltungen noch genehmigt werden mussten.
Das Eis brach schnell
Doch das Eis brach bekanntermaßen schnell und das Goethe-Institut stand unversehens einem enormen Interesse gegenüber, dem traditionell großen Interesse an der deutschen Sprache, aber auch dem Wunsch nach unzensierter Information und kulturellem Austausch. Geleitet von den Grundsätzen eines kontinuierlichen kulturellen Dialogs zwischen Ungarn und Deutschen und von einem hohen Qualitätsanspruch an die Inhalte der Arbeit und deren Vermittlung hat sich das Goethe-Institut in Ungarn im Verlauf der letzten zwanzig Jahre zu einer vertrauenswürdigen, verlässlichen und anspruchsvollen Institution entwickelt. Längst lässt sich sagen, dass das Goethe-Institut in Ungarn seinen Platz gefunden hat und mit seinen Netzwerkpartnern im ganzen Land für viele Menschen eine wichtige Anlaufstelle geworden ist. Auch räumlich hat sich das Goethe-Institut etabliert. Im November 2005 hat es eine neue Unterbringung im Bezirk Ferencváros bezogen, einem kulturell aufstrebenden Bezirk, der mit der "Ráday utca" über eine attraktive Kulturmeile verfügt und in dem zahlreiche Bildungsinstitutionen angesiedelt sind.
Jubiläumsbroschüre (1,33 MB, PDF)
Die zum 20-jährigen Jubiläum erstellte Broschüre blickt in die aufregende Zeit der Institutsgründung zurück und lässt Partner zu Wort kommen, die das Goethe-Institut über die Zeit von 20 Jahren hinweg begleitet haben und die beispielhaft im Namen des ungarisch-deutschen Kulturdialogs wirken. Sie benennt die wichtigsten Aktivitäten des Goethe-Instituts von 1988 bis 2007 in den verschiedenen Arbeitsbereichen Kulturprogramme, Sprache und Information & Bibliothek und gibt einen Ausblick auf Programme im Jubiläumsjahr.








