Veranstaltungen

SERAMBI JAZZ | Henning Sieverts and Aksan Sjuman Project

Henning Sieverts, Christian Weidner, Aksan Sjuman, Mery Kasiman, Indra Perkasa, Nikita Dompas, Dionisyus Janapria, Kartika Jahja

Konzert
10.-11.10.2013, 19:30 Uhr
Jakarta, Bandung
Freier Eintritt | Ohne Anmeldung
+62 21 23550208-147/157
kultur@jakarta.goethe.org

JAKARTA
10. Oktober 2013, 19:30 Uhr
GoetheHaus
Jalan Sam Ratulangi No. 9-15
Menteng, Jakarta

BANDUNG
11. Oktober 2013, 19:30 Uhr
Aula Barat Institut Teknologi Bandung
Jalan Ganesa 10, Bandung

Besetzung:
Henning Sieverts (Kontrabass)
Christian Weidner (Saxophon)
"Aksan Sjuman and the Committee of the Fest"
Aksan Sjuman (Schlagzeuge)
Mery Kasiman (Rhodes, Keyboards, Sequencer)
Indra Perkasa (Kontrabass)
Nikita Dompas (elektrische Gitarre)
Dionisyus Janapria (elektrische Gitarre)
Kartika Jahja (Gesang)

Henning Sieverts wurde am 6. März 1966 in Berlin geboren. Schon früh nahm er u.a. in Cello und Klavier Musikunterricht und zeigte eine außergewöhnliche Begabung: So erhielt er ein Stipendium an dem Berliner Konservatorium von 1977 bis 1984. 1983 und 1984 gewann er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb "Schüler komponieren".

Seit 1983 lernte er autodidaktisch E-Bass und Kontrabass und begann mit verschiedenen Bands in zahlreichen Städten Deutschlands aufzutreten. Als er von 1985 bis 1990 Journalismus in München studierte, spielte und komponierte er nebenher immer noch Musik. In den frühen 90er Jahren war er einer der Mitglieder der berühmten "Bunderjazzorchester" unter der Leitung von Peter Herbolzheimer.

Henning Sieverts erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen im Laufe seiner Karriere, u.a. das Musikstipendium der Landeshauptstadt München im Jahr 1990, der 1. Preis des Jazz Wettbewerbs "International Society of Bassists" im Jahr 1991, der Staatliche Förderpreis für junge Künstler des Freistaates Bayern im Jahr 1994, der Neue Deutsche Jazzpreis und der Solistenpreis der Neuen Deutschen Jazzpreises in Mannheim im Jahr 2007 sowie der erste „Echo Jazz" als bester Bassist für die CD "Henning Sieverts: Blackbird" im 2010.

Außer Konzerte geben, Aufnahme machen und Musik komponieren nahm Henning Sieverts auch in verschiedenen Radio-und TV-Produktionen teil, die der Jazzmusik gewidmet sind. Henning Sieverts hat an mehr als 100 CD-Produktionen mitgearbeitet, bei 12 davon leitete er die Produktionen.

Christian Weidner studierte Saxofon an Musikhochschulen in Hamburg, Stockholm und Berlin. Er spielte lange Jahre in den Bands von Gunter Hampel und in Albert Mangelsdorffs Deutsch-Französischem Jazzensemble.

Seit 1999 ist er in der pulsierenden Berliner Jazzszene aktiv. Er spielt im „Pechlof Weidner Landfermann“ Trio mit Kathrin Pechlof (Harfe) und Robert Landfermann (b), im John Schröder Quartett, in Chris Dahlgrens "Lexicon", Frank Gratkowskis "Fo(u)r Alto", in Johannes Lauers "Lauer Large" und "Morf" und in verschiedenen Formationen mit Hayden Chisholm, Nils Wogram, Jim Black, Pablo Held, Gebhard Ullmann, Eric Schäfer, Kalle Kalima, Ronny Graupe und Christian Lillinger. Seit 2011 spielt er in der Band "Der Rote Bereich" mit Frank Möbus und Oli Steidle.

Sein Debüt als Bandleader und Komponist gab er 2004 mit der CD „Choral“ (Pirouet). 2010 gründete er das "Christian Weidner Quartett", im selben Jahr erschien bei Pirouet das erste Album dieser Band unter dem Titel „The Inward Song“. 2012 folgte das zweite: "Dream Boogie“ mit Achim Kaufmann (Klavier), Henning Sieverts (Bass) und Samuel Rohrer (Schlagzeuge).

AKSAN SJUMAN AND THE COMMITTEE OF THE FEST

Schlagzeuger, Musiklehrer, Leiter der Filmvertonung, Komponist und Liedarrangeur: Es gibt kaum etwas was Aksan Sjuman noch nicht professionell angegangen ist. Immer ist er in seinen Werken auf der Suche nach etwas Neuem. 2007 forderte er die jungen und talentierten indonesischen Musiker Nikita Dompas, Dionysus Janapria, Lie Indra Perkasa, Mery Kasiman und Kartika Jahja auf, sich in einer einzigartigen Combo unter dem Namen “Aksan Sjuman and Committee of the Fest” zusammen zu tun.

Die Musik von “Aksan Sjuman and Committee of the Fest” ist von Elementen des Jazz, Rock, Folk, Rap und New Wave beeinflusst. Ihre Kompositionen sind voller Improvisation, stützen sich auf Spontaneität und versuchen, existierende Grenzen zu überschreiten. Aksan Sjuman nennt die Musik seiner Band “die Musik des 21. Jahrhunderts”.

Aksan Sjuman begann im Alter von 6 Jahren, Pianostunden bei Marusya Nainggolan, Gitarrenstunden bei Rusdi Johan und Stunden in Musik-Theorie und -Harmonie bei Frans Harjadi zu nehmen. Daraufhin erlernte er das Schlagzeug, unter anderem bei Gilang Ramadhan, Pono Banoe und Sakina Djawas.

Zwischen 1989 und 1994 studierte Aksan Musik an der Folkwang Hochschule in Essen, Deutschland. 1995 kehrte er nach Indonesien zurück. Er trat einer der damals erfolgreichsten Bands bei, Dewa 19 und wurde so über Nacht auch Indonesien bekannt. 1998 gründete er eine eigene Band: Wong Acid. Im Jahr 2000 gründete er zusammen mit Anto Hoed und Melly Goeslaw die Gruppe Potret, die einige kommerzielle Erfolge feierte.

Außer in Pop-Bands spielte Aksan auch immer in indonesischen Jazz-Bands, beispielsweise mit Eki Puradiredja in Humania und mit Indra Lesmana in Reborn. Aksan komponierteSoundtracks für indonesische Filme, beispielsweise für “The Photograph”, “Laskar Pelangi”, “Garuda Di Dadaku”, “King, “Minggu Pagi di Victoria Park”, “Tanah Air Beta”, “Mereka Bilang Saya Monyet“ und “Sang Pemimpi”.

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