Beobachtungen

Beobachtungen


© Brigit Krans

[Kambodscha] Para-Menschliche Realitäten
Eko Supriyanto choreografiert sein neues Stück mit kambodschanischen Tänzern
Von Brigit Krans

14.02.2012  ::  Das Phänomen des „Para-Menschlichen“ ist das Mittel, mit dem Eko Supriyantos neue Choreografie soziale Themen auf den Punkt bringt. Sie rückt Entwicklungen in den Fokus, die in jüngster Zeit in seinem Heimatland Indonesien, aber nicht nur dort auftreten.Mehr ...
Faces © Bodi C.

[Deutschland] Vietnam hat viele Gesichter
Nhiều Mặt (Faces) auf Gastspiel im Berliner Hebbel am Ufer
Von Andreas Margara

01.12.2011  ::  Breakdance, das ist die angesagte Ausdrucksform der vietnamesischen Jugend. Dass sich mithilfe des modernen HipHop-Tanzes ganze Geschichten erzählen lassen, veranschaulichen Mitglieder der Formation „Big Toe“ aus Hanoi. In Berlin präsentierten die jungen B-Boys eine Neuauflage ihres Breakdance-Theaterstückes Nhiều Mặt (Faces).Mehr ...
Crack! © Photograph courtesy of the Singapore Arts Festival

[Singapur] Mehr geben als nehmen
“Crack!” – Eine Kollaboration von Amrita Performing Arts und Arco Renz beim Singapore Arts Festival 2011
Von Tara Tan

01.12.2011  ::  In ihren fluoreszierenden Kapuzenpullovern und Trainingshosen sahen die kambodschanischen Tänzer in dem Stück „Crack!“ des deutschen Choreografen Arco Renz so aus, als hätte man sie aus der jungen Punk-Straßenkultur von London oder Berlin nach Singapur versetzt. Diese Kostüme waren weit entfernt von den mit Gold geschmückten Kopfbedeckungen und leuchtend bunten Sarongs, die die klassisch ausgebildeten Tänzer gewohnt sind. Aber an diesem Abend schlüpften sie bewundernswert in Renz’ düstere urbane Welt und bewiesen ihre Flexibilität und Virtuosität als zeitgenössische Tänzer.Mehr ...
 © Chi Wai

[Australien] „Kollaboration“ und „Leitung“ bedeuten für verschiedene Menschen unterschiedliche Dinge
Gründungsmitglied Natalie Cursio über die nomadische Herausforderung des internationalen Kollektivs Homeless Dance Company
Von Natalie Cursio

29.11.2011  ::  Je mehr Distanz ich zum ersten Projekt der Homeless Dance Company gewinne, desto klarer wird mir, wie ungewöhnlich es gewesen ist, dass ein derartiges Projekt zu Stande kommen konnte: Eine von Künstlern initiierte Zusammenarbeit und Performance, die durch drei Städte tourte und an der Künstler aus fünf verschiedenen Ländern beteiligt waren – das gibt es nicht alle Tage.Mehr ...
 © Hoang Duc Thinh

[Vietnam] Der letzte Tanz gehört dem Tod
Henning Paars Der Tod und das Mädchen mit dem Vietnamese National Opera and Ballet in Hanoi
Von Mai Chi

05.10.2011  ::  Elf Tänzer stehen nebeneinander; barfuß und modern gekleidet: Die Männer tragen lange Hosen und kurzärmelige Hemden, die Frauen knielange Kleider. Ihre Kleidung ist in Erdtönen, in Grau, Braun, Grün, Schwarz und Weiß gehalten. Nur für einen kurzen Moment halten sie inne, dann erklingen die ersten Takte der Musik, und sie brechen los.Mehr ...
Philipp Gehmacher und Meg Stuart in „Maybe Forever“ © Chris Van der Burght

[Belgien] Das Grabmal unseres Begehrens.
Philipp Gehmacher und Meg Stuart in Maybe forever
Von Lieve Dierckx

25.05.2010  ::  Im Juni 2010 ist die Produktion "Maybe Forever" von Philipp Gehmacher und Meg Stuart auf Tournee in Hanoi, Ho Chi Minh Stadt, Singapur, Jakarta und Melbourne. Die belgische Kritikerin Lieve Dierckx sah das Stück 2007 im Brüsseler Kaaitheater.Mehr ...
James Cunningham and Jondi Keane: “Tuning Fork” © Suzon Fuks

[Australien] Critical Path und ‚research’ als Praxis im zeitgenössischen Tanz in Australien
Von Sophie Travers

25.01.2010  ::  ‘research’ (Forschung/Recherche) als künstlerische Arbeitspraxis ist ein wichtiger Aspekt in Choreografie und Tanz geworden. Sophie Travers, die Gründerin von Australiens erster researchorientierter Tanzorganisation Critical Path, traf sich mit deren heutiger Leiterin Margie Medlin, um über die kurze Geschichte, die Bedürfnisse und Probleme dieses Phänomens nachzudenken.Mehr ...
Donna Mirandas Performance ‘Of course not this is a bathtub’

[Philippinen] Es gibt keine vollkommene Freiheit, genauso wie es keine vollkommene Liebe gibt.
Über die oft problematische Beziehung zwischen Freiheit und freier Arbeit
Von Donna Miranda

11.09.2009  ::  Das Arbeiten außerhalb von „Institutionen“ gibt Raum für künstlerische Freiheit, Reflexivität und kritisches Spiel frei von den Zwängen der Programmgestaltung, bürokratischem Papierkram und Produktionsökonomie. Es setzt den Tanzsektor aber auch ständig unter Stress. Die Choreografin Donna Miranda aus Quezon City denkt über die oft problematische Beziehung zwischen Freiheit und der Arbeit in der freien Szene in zeitgenössischem Tanz und Performance nach.Mehr ...
Xavier Le Roy

[Australien] Tanz auf verschiedene Weise denken
Ein Dialog mit der Arbeit von Xavier Le Roy
Von Martin del Amo

21.01.2010  ::  Im Gespräch mit dem französischen Choreografen Xavier Le Roy in einem Café in Melbourne im November 2009 erinnere ich mich daran, wie ich vor zehn Jahren in Berlin zum ersten Mal eines seiner Stücke sah. Interessanter Weise war „Product of Circumstances“ dieselbe Arbeit, die Le Roy eine Woche zuvor in Sydney gezeigt hatte und wenige Tage später im Dancehouse präsentieren sollte. Im australischen Kontext, wo freie Tanzkünstler selten die Möglichkeit haben, ihre Stücke länger als eine Saison lang zu zeigen, ist das ein außergewöhnlicher Umstand.Mehr ...
Medea © Sebastian Bolesch

[Australien] Den Körper ins Zentrum der Erkundungen stellen
Sasha Waltz & Guests beim Melbourne International Arts Festival
Von Martin del Amo

21.01.2010  ::  Es wurde jahrelang vorbereitet – das australische Debüt der bekannten deutschen Choreografin Sasha Waltz. Festivaldirektor Brett Sheehy hatte seit fast 10 Jahren versucht, eines ihrer Stücke herauszubringen. Erst letztes Jahr war er endlich erfolgreich und konnte Waltz’ Ensemble Sasha Waltz & Guests als Teil des 2009 Melbourne International Arts Festival, das erste unter seiner Leitung, präsentieren.Mehr ...