Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian
Bach 1685 - 1750
Im Jahr 2000 feierte Deutschland zum 250. Mal den Todestag des Komponisten Johann Sebastian Bach, der am 28. Juli 1750 in Leipzig gestorben ist.

Der bedeutende Künstler war, zu seiner Zeit, besonders als Cembalospieler, Organist und Experte im Orgelbau bekannt. Heute wird Johann Sebastian Bach als einer der größten Komponisten gefeiert. Er hat die "Brandenburgischen Konzerte", das "Wohltemperierte Klavier", die "Messe in B-Moll" und viele andere Meisterwerke der Kirchen- und Instrumentalmusik komponiert. Verglichen mit vielen anderen großen musikalischen Künstlern reiste Johann Sebastian Bach nur kurze Strecken und lebte und arbeitete immer in Deutschland.

Geboren wurde er am 21. März 1685 in Eisenach im Bundesland Thüringen. Johann Sebastian Bach war protestantischen Glaubens. Nach dem frühen Tod seiner Eltern wohnte er seit 1695 bei seinem ältesten Bruder. Er lebte unter anderem in Lüneburg und Weimar und erhielt 1723 die Musikdirektoren- und Kantorenstelle an der Thomaskirche zu Leipzig. In Leipzig blieb er bis zu seinem Tod. In den ersten drei Jahren, die er in dieser Stadt lebte, komponierte Bach viele Kantaten, manchmal sogar ein Werk pro Woche. Sie wurden regelmäßig in den Sonntagsmessen und Festtagsgottesdiensten gespielt.

Johann Sebastian Bach war ein großer Meister der gesamten klassischen Musik sowie des Barocks im besonderen. Er bildete viele Komponisten, Orgel- und Klavierspieler aus. Vier Söhne, von seinen 20 Kindern aus zwei Ehen, wurden hervorragende Komponisten. Das größte Geschenk Bach's sind und bleiben aber seine Kompositionen.